Arminia bielefeld vor wichtigem auswärtsspiel: kniat warnt vor fürth
Zwei siege, doch keine euphorie bei arminia bielefeld
Nach zwei siegreichen Spielen in Folge hat Arminia Bielefeld die Negativserie beendet und sich etwas Luft verschafft. Trotzdem warnt Trainer Mitch Kniat vor Selbstzufriedenheit und mahnt zur Ruhe vor dem anstehenden Auswärtsspiel beim Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth. Die Ostwestfalen rangieren derzeit auf Platz 10 der 2. Bundesliga, haben aber nur vier Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Erinnerungen an die hinspiel-niederlage
Das Hinspiel gegen das Kleeblatt im September endete mit einer enttäuschenden 1:3-Niederlage und leitete eine Phase von vier sieglosen Spielen ein. "Das Hinspiel war ein Stimmungskiller", erinnert sich Kniat. "Wir waren nicht da und Fürth hat uns den Schneid abgekauft." Die Art und Weise der Niederlage sei besonders enttäuschend gewesen.

Kniat mahnt zur bescheidenheit
Trotz der jüngsten Erfolge betont Kniat, dass keine Euphorie aufkommen dürfe. "Ich habe nach den Spielen ein oder zwei Mal hart reingegrätscht", erklärt er. "Wir haben zwei Siege geholt, mehr nicht." Die Effektivität der Mannschaft, insbesondere nach dem Führungstor von Maximilian Bauer in Magdeburg, lobte Kniat ausdrücklich.

Lob für den jungen boakye
Besonders hervorhob der Trainer den jungen Benjamin Boakye, der mit seinem ersten Zweitligator den Sieg in Magdeburg besiegelte. "Ich mag den Jungen und fördere ihn gerne. Er haut immer alles rein.", so Kniat. Boakye war im Winter von Stuttgart nach Bielefeld gekommen und hat sich schnell integriert.
Personalsituation und mögliche aufstellung
Vier Profis – Leon Schneider, Felix Hagmann, Sam Schreck und Isaiah Young – fehlten zuletzt im Kader. Kniat betonte, dass dies eine schwierige Situation für die betroffenen Spieler sei, betonte aber auch den Vorteil der U21-Mannschaft, in der sie Spielpraxis sammeln konnten. Er habe mit allen vier Spielern gesprochen und sei stolz auf ihr Verständnis. Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Personalsituation vor dem Spiel in Fürth ändert. Die Startelf soll voraussichtlich identisch mit der in Magdeburg sein.
Taktische ausrichtung und blick zurück
Kniat scheint mit dem 4-3-3-System zufrieden zu sein. "Gerade fahren wir mit dem 4-3-3 wieder gut. Die Art und Weise hat sich allerdings auch verbessert." Der Trainer hakte die schwierige Phase um den Jahreswechsel ab, als Arminia acht Spiele in Folge ohne Sieg blieb. "Es ist schwer zu erklären, warum es zu Jahresbeginn schleppend lief. Wir mussten aus diesen Phasen lernen.", blickte Kniat zurück auf seine erste Spielzeit als Bielefelder Coach, als man in der 3. Liga lange um den Klassenerhalt bangen musste. Er lobte die Ruhe im Umfeld des Vereins.
Die kommenden aufgaben
Das Spiel in Fürth stellt eine wichtige Herausforderung dar. Arminia muss zeigen, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und an die jüngsten Erfolge anknüpfen kann. Die Fans erwarten ein spannendes Spiel und hoffen auf drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
