Antonelli schockt monaco: ferrari-dominanz gebrochen!

Ein Erdbeben in Monte Carlo! Kimi Antonelli hat im dritten Freien Training der Formel 1 die etablierten Kräfte ordentlich durcheinandergewirbelt und die Ferrari-Piloten in die Schranken verwiesen. Der Mercedes-Pilot präsentierte sich in beeindruckender Form und katapultierte sich mit einer Bestzeit von 1:12,720 Minuten an die Spitze des Feldes – ein deutliches Zeichen für das Qualifying am Samstag.

Vasseurs abwesenheit wirft fragen auf

Vasseurs abwesenheit wirft fragen auf

Während Antonelli die Konkurrenz im Griff hatte, sorgte die Abwesenheit von Ferrari-Teamchef Fred Vasseur an der Strecke für zusätzliche Fragen. Laut offizieller Mitteilung des italienischen Rennstalls werde der Franzose im Krankenhaus überwacht, weitere Details wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Ein unerwarteter Umstand, der die Atmosphäre im Ferrari-Lager zusätzlich belastete, während Antonelli seine Überlegenheit demonstrierte.

Charles Leclerc und Weltmeister Lewis Hamilton im Ferrari folgten auf den Plätzen zwei und drei, aber mit einem Rückstand von mehr als drei Zehntelsekunden auf den Mercedes-Piloten. Die Lücke dahinter war noch größer: George Russell im zweiten Mercedes landete auf dem vierten Platz, 0,763 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Ex-Weltmeister Max Verstappen (Red Bull) und Oscar Piastri (McLaren) komplettierten das Mittelfeld.

Nico Hülkenberg zeigte im Audi ein solides Abschneiden und sicherte sich mit dem zehnten Platz einen respektablen Rang. Der Emmericher war nur knapp langsamer als Lando Norris (McLaren), der den neunten Platz belegte. Das Training wurde kurzzeitig um rund zehn Minuten unterbrochen, nachdem Oliver Bearman (Haas) einen Unfall verursacht hatte, was den Fahrern wertvolle Trainingszeit raubte.

Die Performance Antonellis lässt kaum Zweifel daran: Er ist der strahlende Favorit auf die Pole Position am Samstagnachmittag. Doch die Formel 1 ist bekannt für ihre Unberechenbarkeit, und das Qualifying wird zeigen, ob Antonelli seine starke Vorstellung aus dem Training in eine erfolgreiche Qualifikationsrunde umwandeln kann. Die Ferrari-Mannschaft steht vor der Herausforderung, die Ursachen für den Leistungsverlust zu analysieren und Vasseurs Abwesenheit zu kompensieren – denn eines ist klar: Antonelli hat die Messlatte hoch gelegt.