Amateur-finale: dfb sichert übertragung bis 2030 – und öffnet tür für pay-tv!
Ein Fest für Fußball-Romantiker und Underdog-Fans: Das Amateur-Finale, seit über einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil des deutschen Fußballkalenders, bleibt es vorerst auch. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine langfristige Vereinbarung mit der ARD und den Landesverbänden getroffen, die die Übertragung der Landespokal-Endspiele bis zum Ende der Saison 2029/30 garantiert.

Mehr als nur konferenz: neue vermarktungschancen im blick
Seit 2016 ist der Finaltag der Amateure ein Highlight im Amateurfußball, ein Tag, an dem die besten Mannschaften der einzelnen Landesverbände um den Titel kämpfen. Bisher wurden die Spiele als Konferenz in der ARD und auf den jeweiligen Streaming-Plattformen übertragen. Doch die neue Vereinbarung geht weit darüber hinaus. Neben der garantierten Konferenzübertragung sind mindestens 15 Einzelspiele auf den ARD-Streaming-Plattformen vorgesehen. Das bedeutet mehr Aufmerksamkeit für einzelne Mannschaften und ihre Geschichten.
Lo que nadie cuenta es. die Möglichkeit, die sich durch die neue technische Umsetzung durch die DFB GmbH & Co. KG und die best boys tv-factory eröffnet. Der DFB kann künftig zusätzliche Vermarktungsrechte nutzen, was Live-Übertragungen im Pay-TV oder sogar im Ausland denkbar macht. Kay Dammholz, Director Medienrechte der DFB GmbH & Co. KG, kündigte bereits an, dass der DFB das Finale auch international stärker in den Blick nehmen werde.
Die erste konkrete Folge des neuen Vertrags ist bereits spürbar: Live-Übertragungen ausgewählter Einzelspiele auf dem neuen Pay-TV-Sender DFB.TV. Damit wird das Turnier einem noch breiteren Publikum zugänglich gemacht und gewinnt zusätzlich an Relevanz. Von Bielefeld bis nach South Yorkshire – so könnte die Reichweite des Amateur-Finales bald aussehen. Der DFB will die Schatzkammer des deutschen Amateuerfußballs öffnen und sie der Welt präsentieren. Die Spiele sind mehr als nur Fußball; sie sind Spiegelbilder von Gemeinschaften, Leidenschaft und unermüdlichem Einsatz.
Die Sicherstellung der Live-Übertragung im Ersten und in der ARD Mediathek ist dabei der Grundstein. Doch die neuen Möglichkeiten in der Vermarktung versprechen eine noch größere Reichweite und Anerkennung für den Amateurfußball. Es ist ein Beweis dafür, dass auch außerhalb der großen Ligen spannender Fußball existiert und es sich lohnt, ihn zu zeigen.
