Altmaier gibt auf, maria verliert: indian wells wird zum albtraum

Die Zahlen lügen nicht: Daniel Altmaier hat in der Saison 2026 noch kein einziges Match gewonnen. Sieben Niederlagen, sieben erste Runden, null Punkte. Beim Masters Indian Wells setzte der 27-Jährige aus Kempen am Mittwoch den vorläufigen Tiefpunkt seiner Saison — er musste beim Stand von 3:6, 0:1gegen den Serben Miomir Kecmanovic aufgeben. Verletzt, erschöpft, oder schlicht ohne Ausweg: Was auch immer ihn stoppte, das Ergebnis bleibt dasselbe.

Altmaier fällt und fällt, und der boden ist noch nicht in sicht

Vor einem Jahr war die Welt für Altmaier noch eine andere. Der Sprung unter die Top 50 der Weltrangliste, Platz 44 als persönliche Bestmarke — das klang nach einer Karriere im Aufwind. Jetzt ist er aus den Top 50 herausgefallen und kämpft gegen einen Gegner, den er eigentlich schlagen können müsste. Kecmanovic ist gut, keine Frage. Er hat in Acapulco gerade erst Alexander Zverev besiegt. Aber ein Aufgabe beim Stand von 0:1 im zweiten Satz zeigt, dass das Problem tiefer sitzt als ein schwieriger Gegner.

Indian Wells ist das erste Masters des Jahres, das zweitwichtigste Turnier nach den Australian Open. Hier Punkte zu holen wäre für Altmaier jetzt dringend nötig gewesen. Stattdessen reist er wieder früh ab. Zverev, der in Melbourne bis ins Halbfinale vordrang, startet nach einem Freilos frühestens am Freitag — und dürfte mit anderen Erwartungen in die Wüste Kaliforniens reisen.

Maria: fünf erste runden, fünf niederlagen

Maria: fünf erste runden, fünf niederlagen

Wer dachte, Altmaiers Serie sei erschreckend, der hat die Zahlen von Tatjana Maria noch nicht gesehen. Die 38-Jährige aus Bad Saulgau kassierte in Indian Wells ihre fünfte Erstrundenniederlage in Folge auf der WTA-Tour. Die Rumänin Sorana Cirstea bezwang sie nach fast zwei Stunden mit 6:4, 4:6, 6:3 — ein Match, das Maria durchaus hätte drehen können, und das sie trotzdem verlor.

Die einstige Wimbledonfinalistin läuft in dieser Saison ihrer Form hinterher wie jemand, der einen verpassten Zug verfolgt. In Hobart und beim Challenger in Manila gab es Siege im Januar — aber nie mehr als eine Runde danach. Bei den Australian Open war nach einem enttäuschenden Erstrunden-Auftritt Schluss. Das Muster ist eindeutig. Und es wird nicht besser, solange die Ergebnisse dieselben bleiben.

Zwei deutsche Tennisprofis, zwei Serien ohne Happy End. Indian Wells 2026 war für Maria und Altmaier kein Turnier — es war eine Bestätigung dessen, was die Saison bisher schon gezeigt hat: Der Weg zurück ist länger, als beide es sich erhofft hatten.