Spannender Bundesliga-Samstag und bitteres Ende für Sandro Wagner

Augsburg unter die räder

Augsburg kam zu Hause mit 0:6 gegen RB Leipzig unter die Räder. Der Druck auf Trainer Sandro Wagner wächst.

Weitere ergebnisse

Weitere ergebnisse

Frankfurt – St. Pauli 2:0 (1:0), HSV – VfL Wolfsburg 0:1 (0:1), Hoffenheim – Heidenheim 3:1 (2:0), Werder Bremen – Union Berlin 1:0 (0:0); Gladbach – Bayern läuft noch, wurde später angepfiffen.

Aufreger um bayern-keeper urbig

Aufreger um bayern-keeper urbig

Die Rote Karte gegen Gladbachs Jens Castrop wegen eines überharten Einsteigens gegen Bayerns Luis Diaz (19.) war gerade erst wenige Minuten her, als die dezimierte Borussia einen langen Befreiungsschlag aus dem eigenen 16er schlug, der kurz hinter der Mittellinie den aufgerückten Münchner Keeper Jonas Urbig erreichte. Der Ersatz für Manuel Neuer nahm das Leder an, dabei sprang die Kugel auch an den linken Arm des Torhüters. Die Gladbacher forderten umgehend eine Bestrafung, womöglich sogar einen weiteren Platzverweis. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Stegemann blieb stumm, auch der VAR griff nicht ein – diskussions-würdig.

St. pauli-fans: erst randale, dann ausschluss von frankfurt-spiel

St. pauli-fans: erst randale, dann ausschluss von frankfurt-spiel

Doppelter Ärger um Fans des FC St. Pauli. Erst gerieten etwa 50 Anhänger des Bundesligisten auf dem Hauptbahnhof von Hannover mit Fans vom VfL Wolfsburg aneinander. Es kam dabei zu Flaschenwürfen, Körperverletzungen und Beleidigungen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Es flogen unter anderem Baustellenabsperrungen und Flaschen zwischen den Fanlagern. Zudem durften 200 Fans des FC St. Pauli nach Angaben der Fanhilfe das Spiel in Frankfurt nicht besuchen, weil sie einen Platzverweis durch die Polizei erhielten. Die Fanhilfe veröffentlichte in den sozialen Medien eine entsprechende Verfügung der Frankfurter Polizei.

Union-fans von rückreise ausgeschlossen

Eine kleine Gruppe von Union-Fans hat sich bei der Auswärtsreise nach Bremen komplett danebenbenommen. Eine Fan-Vereinigung der Eisernen untersagte den knapp zehn Personen daraufhin die Rückfahrt mit dem Bus. In einem Beitrag bei Facebook äußerte sich die Vereinigung, nannte als Grund neben exzessivem Alkoholgenuss auch rassistische Beleidigungen gegen den Busfahrer. Außerdem sei das sogenannte Sylt-Lied abgespielt worden. Zu dem Hit „L'amour toujours“ hatte es 2024 bei einer Party auf Sylt rassistische Gesänge gegeben. „Da es für den Personenkreis bereits 'Verwarnungen' auf anderen Fahrten gab, sehen wir uns zu diesem konsequenten Ausschluss gezwungen“, hieß es im Beitrag bei Facebook. „Ein solches Verhalten unter Unionern werden wir nicht tolerieren.“

Verrückte szene mitten im hsv-spiel

Kuriose Szene beim Spiel zwischen dem HSV und dem VfL Wolfsburg. In der 69. Minute stehen die Hamburger Vuskovic, Capaldo und Elfadli vor einem Eckball zusammen, besprechen sich – als plötzlich der eingewechselte Wolfsburger Svanberg seinen Kopf durch die Hüften von Elfadli und Vuskovic steckt, versucht reinzuhorchen. Die HSV-Stars wirken perplex, als sie den Kopf des Schweden im Kreis sehen. Elfadli, Vskovic und Capaldo drücken ihn weg, dabei wischt Elfadli dem Wolfsburger minimal bei einer Ausholbewegung unabsichtlich durchs Gesicht. Svanberg schmeißt sich im Anschluss theatralisch auf den Boden, hält sich dabei das Gesicht.

Glatzel-Überraschung beim hsv

HSV-Stürmer Robert Glatzel (31) stand beim Heimspiel gegen Wolfsburg überraschend nicht im Kader der Hamburger – obwohl er fit ist. HSV-Trainer Merlin Polzin erklärte bei „Sky“: „Wir haben das große Glück, dass wir nur einen verletzten Spieler und einen sehr, sehr großen Kader haben. Da müssen wir menschlich teilweise sehr harte Entscheidungen treffen. Und trotzdem sind wir mehr als froh, dass er weiterhin zu uns gehört.“ Sehr unbefriedigend für den ehrgeizigen Glatzel. Polzin: „Die Enttäuschung für Bobby ist riesengroß, dass er nach all den Jahren nicht so dazugehört oder das so fühlt. Das ist verständlich.“

Asllani kann es auch zu hause

Fisnik Asllani (23) brachte Hoffenheim gegen Heidenheim mit einem sehenswerten Fernschuss in Führung – es war bereits das 5. Saisontor für den Kosovaren, sein erstes im eigenen Stadion.

Hoffenheim setzt zeichen mit rosa trikots

Hoffenheim setzt ein Zeichen in der Bundesliga, spielt gegen Heidenheim in ungewöhnlichen rosa Trikots. Hintergrund: Der Verein wollte mit der Aktion auf die Brustkrebsvorsorge aufmerksam machen. „Ziel der Initiative ist es, auf die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam zu machen und Betroffene zu unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung des Klubs.