Davos unter druck: timeout rettet fribourg-gottéron die fassung

Ein intensives zweites Drittel sorgte für Nervenkitzel in der National League: Der HC Davos drückte den HC Fribourg-Gottéron schier in die Knie, doch ein rechtzeitiges Timeout von Trainer Roger Rönnberg verhinderte Schlimmeres. Die Partie ist noch lange nicht entschieden, aber Fribourg hat sich eine Atempause geschaffen.

Davoser angriffswucht fordert tribut

Die Bündner kamen im zweiten Abschnitt mit einer beeindruckenden Angriffswucht daher. Immer wieder zwangen sie die Verteidigung von Fribourg-Gottéron in die eigene Zone, wo die Hausherren kaum Möglichkeiten zur Entlastung fanden. Die Umklammerung durch Davos war erdrückend, und es schien nur eine Frage der Zeit, bis ein Tor für die Gastgeber fällt.

Trainer Roger Rönnberg erkannte die Gefahr frühzeitig. Mit einem blitzschnellen Timeout unterbrach er den Spielfluss und gab seinem Team dringend benötigte Verschnaufpause. Es war eine taktische Meisterleistung, die die Situation beruhigte und neue Impulse ermöglichte.

Timeout zahlt sich aus – gottéron findet zurück ins spiel

Timeout zahlt sich aus – gottéron findet zurück ins spiel

Die kurze Unterbrechung tat dem Team aus Fribourg sichtlich gut. Nach der Pause präsentierte sich Gottéron wieder mit mehr Zugkraft und fand vermehrt den Weg in die Zone von Davos. Die Bündner mussten nun ebenfalls wieder verstärkt auf die Defensive achten. Die Partie entwickelte sich zu einem taktischen Katz-und-Maus-Spiel, bei dem jeder Fehler bestraft werden konnte.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Davos verbuchte im zweiten Drittel 17 Schüsse auf das Tor, während Fribourg nur fünf Schüsse zustande brachte. Das zeigt eindrücklich, wie einseitig die Partie in dieser Phase war. Ob Fribourg diese Wende in den verbleibenden Spielabschnitten nutzen kann, um die Partie zu drehen, bleibt abzuwarten.