Mainz gegen straßburg: hitzige auseinandersetzung nach schlusspfiff!
Die Stimmung kochte nach dem Viertelfinal-Hinspiel der Conference League zwischen Mainz 05 und Racing Straßburg (2:0) förmlich über. Statt eines friedlichen Abpfiffs kam es zu einer Rudelbildung, die mehrere Gelbe Karten nach sich zog und die Frage aufwirft, ob die Partie in Straßburg noch intensiver wird.
Die eskalation an der seitenlinie
Der Auslöser für die hitzige Szene war ein vermeintlicher Rempler an der Eckfahne. Armindo Sieb vom 1. FSV Mainz 05 und Diego Moreira von Racing Straßburg gerieten aneinander, wobei es zu einem kurzen Handgemenge kam. Schiedsrichter Rade Obrenovic versuchte, die beiden Spieler zu trennen, doch es kam zur allgemeinen Verwirrung und einer Rudelbildung, an der sich auch Teamkollegen beteiligten. Beide Protagonisten sahen dafür die Gelbe Karte.
Danny da Costa, Mainzer Verteidiger, versuchte, die Situation herunterzuspielen: „Ich glaube, das war eine Einzelreaktion. Wir alle stehen unter Druck und das hat sich halt ein bisschen entladen.“ Allerdings urteilte Stefan Posch, ebenfalls vom FSV Mainz 05, deutlich schärfer: „Das muss einfach nicht sein. Der tritt in der 95. Minute dem Armindo noch nach, obwohl die Situation schon vorbei ist. Und dann geht er vor die Fans undjubelt.“ Ein Verhalten, das Posch entschieden ablehnte und für das er ebenfalls die Gelbe Karte erhielt.

Mehr intensität im rückspiel?
Die Szene wirft einen Schatten auf das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Straßburg (21.00 Uhr, LIVE! bei kicker). Diego Moreira, der Initiator der Auseinandersetzung, hat mit seiner Provokation nach Abpfiff seine Forderung nach mehr Intensität bekräftigt. „Wir spielen gegen eine Bundesliga-Mannschaft, es ist sehr körperbetont, es ist schnell, es sind gestandene Männer. Wir müssen die Intensität steigern“, so Moreira, dessen Worte nun mit Spannung erwartet werden. Ob diese Worte eine Ankündigung für ein noch hitzigeres Rückspiel sind, bleibt abzuwarten. Die Mainzer stehen vor einer sportlichen und emotionalen Herausforderung.
Die Konsequenzen für die Spieler und Teams sind noch unklar, doch eines ist sicher: Die Partie in Straßburg wird von beiden Seiten mit großer Brisanz angegangen werden.
