Kett's rote karte: war es der wendepunkt für bayern?
München – Das Champions-League-Duell zwischen Bayern München und Barcelona endete zwar 1:1, doch der Fokus liegt nach dem Spiel weniger auf dem Unentschieden selbst, sondern auf der umstrittenen roten Karte für Bayerns Linksverteidigerin Franziska Kett. Ein Handgreiflichkeit, die nun eine hitzige Debatte im deutschen Frauenfußball ausgelöst hat.

Ein spiel voller höhen und ein fragwürdiger tiefpunkt
Franziska Kett hatte bis zu dem Vorfall eine starke Leistung gezeigt. Nach anfänglicher Vorsicht gegen die gefährliche Graham Hansen und die unterstützende Ona Batlle fand sie ihren Rhythmus und warf mit ihren Vorstößen immer wieder Fragen in die gegnerische Abwehr. Zweimal zwang sie Cata Coll zu einer Parade, und im dritten direkten Duell gelang es ihr sogar, den Ball im Tor unterzubringen. Doch dann kam es zu der Szene, die alles in den Schatten stellte: Am Spielfeldrand zog Kett Salma Paralluelo am Haar. Schiedsrichterin Ivana Martincic zögerte nicht und zeigte die rote Karte.
Die Aktion erinnerte schmerzhaft an den Platzverweis von Kathrin Hendrichs bei der EM 2025 gegen Mbock – ebenfalls ein Haarziehen. Während Klara Bühl betonte, dass Kett die Geste nicht mit Absicht vollzogen habe (
