Horror-Serie der Veolia Towers Hamburg geht weiter
Veolia towers verlieren auch das 21. spiel in folge
Die Veolia Towers Hamburg verlieren auch das 21. Spiel in Folge und damit saisonübergreifend. Das Spiel gegen die MHP Riesen Ludwigsburg endete mit 84:88 (45:44). Die Türme zeigten sich in allen Belangen verbessert und erhielten sogar Applaus.
Ein superheld sorgt für den sieg
Der neue Trainer der Ludwigsburger, Mikko Riipinen, hat eingeführt, dass nach jedem Sieg ein Plüsch-Spiderman an den härtesten Arbeiter der Partie überreicht wird. Diese Motivationstaktik scheint zu funktionieren, da die Ludwigsburger sich den vierten Sieg in Folge erkämpften.
Reaktionen nach dem spiel
Benka Barloschky, Kollege der Towers, war niedergeschlagen: 'Es ist wirklich schwer, jetzt gerade über Zufriedenheit zu sprechen, weil wir verloren haben. Das Ergebnis ist schon wichtig. Wir haben uns in die Situation gebracht, ein Spiel zu gewinnen. Dass wir das am Ende nicht geschafft haben, tut mega weh. Aber klar, wir werden auch viel Positives aus dem Spiel mitnehmen.'
Fans und mannschaft zeigen geduld
Die leidensfähigen Fans in Hamburg sind ohnehin geduldig. Auch nach 216 Tagen ohne Sieg war unter den 3322 Anhängern im Inselpark nichts von Negativität zu spüren. Die Mannschaft wirkte vom ersten Sprungball an intakt und gewillt, die Horror-Serie endlich zu beenden.
Erfolgreiches erstes viertel
Im wahrscheinlich besten ersten Viertel der Saison trafen die Towers fünf von sieben Drei-Punkte-Würfen (71 Prozent), verteidigten anständig und leisteten sich nur zwei Ballverluste. Als Lohn führten sie mit bis zu fünf Punkten (20:15/7.).
Kampfgeist und körpersprache
Nach der Pause ging offensiv allerdings zunächst nichts mehr. Vier Minuten erzielten die Towers keinen einzigen Punkt. Der einzige Hamburger, der regelmäßig den Korb traf, war Kenny Ogbe (31). Der Aushilfs-Spielmacher nahm die Partie auf seine Schultern und stellte am Ende mit 30 Punkten eine neue Karriere-Bestleistung auf! Aber ein Ogbe allein reicht eben nicht.
Weiterer umbau im kader
Währenddessen geht der Umbau im Kader weiter. Der Zeitvertrag des zu lange unauffälligen J.P. Tokoto (32) läuft Ende November aus. Willoughby ist parallel auf der Suche nach einem neuen Aufbauspieler. Zudem steigt Defensiv-Motor Osaro Jürgen Rich (27) nach seinem Unterarmbruch wieder ins Mannschaftstraining ein.
Nächste spiele
Das nächste Spiel steigt dann erst am 5. Dezember im EuroCup beim spanischen Erstligisten Baxi Manresa (20.45 Uhr, Magenta Sport) weiter. In der BBL geht es für Towers erst am 7. Dezember bei Rasta Vechta (15 Uhr, Dyn) weiter.
