Handball-Spektakel im Bundesliga-Derby: Rhein-Neckar Löwen gewinnen gegen TVB Stuttgart
Rhein-neckar löwen gewinnen derby gegen stuttgart
Die Rhein-Neckar Löwen haben das Bundesliga-Derby gegen den TVB Stuttgart mit 38:34 gewonnen und sich damit für die Pleite in der Vorsaison gerächt. Die Stuttgarter stecken trotz einer starken Leistung weiter im Tabellenkeller fest, werden in dieser Verfassung aber am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
Kai häfner glänzt mit neun treffern
Nach Olympia hatte Kai
Häfner (36) seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. Und man fragt sich: Warum eigentlich? Kai Häfner spielt gerade die Saison seines Lebens – und glänzte auch lange gegen die Löwen. Neun Treffer erzielt er allein in Hälfte eins, verwandelt auch alle seine vier Siebenmeter. Ein echter Anführer.Tor-spektakel in der sap-arena
Das Spiel war ein echtes Tor-Spektakel. Foto: BILD 40 Tore fallen vor der Pause bis hin zum 20:20. Tag der offenen Tür in der SAP-Arena! Beide Klubs hätten auch gut und gern auf ihre Torhüter verzichten müssen. David Späth und Mike Jensen (Löwen) sowie Miljan Vujovic und Daniel Rebmann (Stuttgart) bekommen in Hälfte eins so gut wie keinen Ball zu fassen. Was natürlich auf der anderen Seite zu einer überragenden Wurfquote führt. Die Stuttgarter erreichen gigantische 90,9 Prozent, die Löwen kommen immer noch auf starke 83 Prozent.
Heinevetter dribbelt aus dem tor
Der blanke Wahnsinn: Was hat Heinevetter denn da geritten? Heinevetter dribbelt aus dem Tor und versucht im Spiel gegen Minden zu treffen. Doch während die Löwen vorn konstant bleiben, bauen die Gäste im Angriff allmählich ab. Löwen-Keeper Späth pariert unter anderem zwei Siebenmeter von Häfner, der am Ende trotzdem auf starke 12 Tore kommt. Doch er wird noch übertrumpft!
Haukur thrastarson glänzt mit 14 treffern
Haukur Thrastarson (24), der im Sommer von Dinamo Bukarest kam, macht sein bisher stärkstes Spiel im Löwen-Dress und erlegt die Stuttgarter mit 14 Treffern bei 16 Versuchen. Der Isländer war mit den Rumänen Meister, wie zuvor schon in Polen (Kielce) und Island (Selfoss). Kein Wunder, wenn die deutsche Übersetzung seines Vornamens Habicht bedeutet.
Späth verwandelt wurf zum 34:31
Späth, der in der Schlussphase auf wichtige Paraden kommt, verwandelt einen Wurf gleich mal selbst zum 34:31 ins leere Tor der Stuttgarter, und zur Vorentscheidung. Dyn-Experte Tobias Reichmann: „Am Ende hat den Spielern vielleicht die Kraft gefehlt und die Löwen haben in der Abwehr besser gestanden. Ergebnis und Sieg gehen in Ordnung.“
Zusammenfassung
Die Rhein-Neckar Löwen haben das Derby gegen den TVB Stuttgart mit 38:34 gewonnen und sich damit für die Pleite in der Vorsaison gerächt. Kai Häfner und Haukur Thrastarson glänzten mit starken Leistungen, während die Stuttgarter trotz einer starken Leistung weiter im Tabellenkeller feststecken.