Görtler packt aus: erleichterung und druck beim cupfinal-einzug!
St. Gallen hat es geschafft! Der FC St.Gallen steht im Cupfinal – ein Triumph, der mit Erleichterung, aber auch mit einem gewissen Druck verbunden ist. Captain Lukas Görtler sprach nach dem hart erkämpften Halbfinal-Sieg gegen Yverdon offen über die Gefühlslage und blickt bereits auf die Chance im Endspiel.
Die zweite halbzeit war nervensache
Die Freude war ihm deutlich anzusehen, als Görtler kurz nach dem Schlusspfiff, mit einem erfrischenden Bier in der Hand, dem Blick ein exklusives Interview gewährte. „Gut, richtig gut“, urteilte er grinsend über seinen Feiergetränk und fügte dann mit einem Seufzer hinzu: „Da ist viel Erleichterung dabei, weil die zweite Halbzeit echt Nerven gekostet hat.“ Nach einer dominanten ersten Hälfte gerieten die Espen überraschend unter Druck. „Plötzlich hatten wir Angst, etwas zu verlieren“, gestand der Mittelfeldmotor.
Die Ausgangslage vor dem Spiel war vermeintlich ideal. Mit dem Ausscheiden von GC, dem letzten verbliebenen Super-League-Konkurrenten, schien der Weg ins Finale frei. Doch Görtler betonte, dass die Situation alles andere als einfach war: „Vor dem Spiel erwartete jeder, dass du gewinnst. Ich glaube, ich wäre lieber gegen einen Super-League-Klub im Halbfinal angetreten.“

Ein früher treffer und ein entscheidender moment
Görtler selbst legte mit seinem frühen Tor in der 6. Minute den Grundstein für den Finaleinzug. Doch die Partie blieb lange spannend, da St. Gallen zahlreiche Chancen ungenutzt ließ. Erst Alessandro Vogt sorgte mit seinem Treffer kurz vor Schluss für die endgültige Entscheidung und löste frenetischen Jubel auf den Rängen aus. „Das war ein überragender Moment. Wenn du zwei Minuten vor Schluss das zweite Tor machst, weisst du, dass eigentlich nichts mehr passieren kann“, so Görtler.
Im Final wartet nun erneut ein Challenge-League-Klub, Stade Lausanne-Ouchy. Und Görtler ist sich sicher: „Wir haben die Möglichkeit, etwas Grosses zu erreichen.“ Nach zwei verlorenen Endspielen hofft der 30-jährige Routinier dieses Mal auf ein glückliches Ende. Die FCSG-Geheimwaffe fürs Elfmeterschiessen reist mit einer makellosen Bilanz nach Yverdon. Es bleibt abzuwarten, ob die Espen diesmal die Kurve bekommen und endlich den ersehnten Cupgewinn feiern können.
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