Schock in der handballszene: von pereira beendet karriere!
Ein Erdbeben erschüttert die deutsche Handballszene: Aimée von Pereira, gerade erst noch WM-Heldin, hat ihre Karriere im Alter von nur 26 Jahren beendet. Der überraschende Schritt, bekannt gegeben vom Deutschen Handballbund (DHB), stellt Bundestrainer Markus Gaugisch vor eine neue Herausforderung und hinterlässt eine Lücke in der DHB-Abwehr.

Die last der krankheit und verletzungen
Die Entscheidung von Pereira kam nicht völlig aus dem Nichts. Nach einer „langen Zeit mit Krankheit, Verletzungen und Rehabilitation“, wie ihr Verein Kopenhagen mitteilte, habe sie erkannt, dass ihre Gesundheit oberste Priorität haben müsse. Dieser Schritt ist mehr als nur ein Rücktritt; es ist ein Zeichen dafür, dass selbst die größten Athleten ihre Grenzen erkennen müssen.
Für Kopenhagen war von Pereira eine Schlüsselspielerin, wie Gaugisch betonte: „Aimée war in unseren Planungen eine wichtige Spielerin. Wir bedauern den Entschluss von ihr, akzeptieren ihn aber natürlich auch.“ Ihre kurze, aber intensive Zeit in der Nationalmannschaft hat Spuren hinterlassen. In 19 Länderspielen erzielte sie zwar nur neun Tore, doch ihre Rolle als Abwehrchefin bei der WM im Dezember vergangenen Jahres machte deutlich, welch wichtige Qualitäten sie mitbringt – sowohl sportlich als auch persönlich.
Es ist eine bittere Pille für den DHB, der auf ihre Erfahrung und Stabilität in der Abwehr zählen konnte. Von Pereira debütierte im März 2025 gegen Frankreich und etablierte sich schnell als feste Größe. Die gebürtige Hamburgerin, die in ihrer Karriere auch für Buxtehuder SV, Bayer Leverkusen, OGC Nizza, Nykøbing Falster und Kopenhagen spielte, hinterlässt eine Abwehr, die nun neu formiert werden muss.
„Obwohl mir die Entscheidung, meine Handballkarriere zu beenden, schwergefallen ist, bin ich dankbar für alles, was mir dieser Sport gegeben hat – auf und neben dem Platz“, so von Pereira in einer Erklärung. Eine Aussage, die nicht nur Dankbarkeit, sondern auch eine gewisse Erleichterung erkennen lässt.
Die Handball-Fans stehen vor einer ungewissen Zukunft ohne die charismatische Abwehrchefin. Die Frage, wer ihre Rolle in der DHB-Auswahl übernehmen kann, wird nun heiß diskutiert. Doch eines ist klar: Der Handball verliert eine talentierte Spielerin, die mit ihrer Entscheidung ein Zeichen für die Bedeutung der Gesundheit setzt. Die Karriere von Aimée von Pereira mag frühzeitig beendet sein, aber ihre Leistungen und ihr Einfluss auf den deutschen Handball werden in Erinnerung bleiben.
