Frank Carstens soll SC DHfK Leipzig wieder bundesligatauglich machen!

Neuer trainer für leipzig

Nach dem Rauswurf von Sportdirektor Bastian Roscheck (34) und Trainer Raul Alonso (46) liegt die Hoffnung nun auf Frank Carstens (54). Der erfahrene Trainer, der unter anderem für Hannover-Burgdorf, Magdeburg, Minden und Wetzlar tätig war, will die sieglosen Leipziger in der Daikin Handball-Bundesliga aus ihrer misslichen Lage führen.

Selbstbewusstes statement

Selbstbewusstes statement

Carstens sagt selbstbewusst: „In diesen Situationen kenne ich mich aus. In dem Tabellenbereich habe ich die meiste Erfahrung.“

Rettungsplan für leipzig

Rettungsplan für leipzig

Sein Rettungsplan vor dem Duell am Samstag (19 Uhr) in Gummersbach: „Ich werde so wenig ändern, wie nötig. Es macht keinen Sinn, innerhalb von drei Tagen ein neues Spielsystem zu implementieren. Ich werde auf vielen Dingen aufbauen.“

Qualität und vertrauen

Qualität und vertrauen

Die Qualität beim bisher sieglosen Letzten ist aus seiner Sicht da – das Team ist lediglich stark verunsichert. Carstens will auf der Platte statt im Kopf ansetzen: „Ich bin kein Psychiater, ich bin Handballtrainer. Ich arbeite mit den Spielern daran, dass das Spiel für sie so einfach wie möglich wird“, erklärt Carstens.

Ziele bis zur em-pause

Ziele bis zur em-pause

Bis zur EM-Pause im Januar warten auf den Neu-Trainer und sein Team in der Liga noch sieben Spiele. Dazu das Pokal-Viertelfinale gegen Minden am 17. Dezember in Dresden. Haben die Leipziger bis dahin die Abstiegszone schon verlassen? „Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Ich bin nicht der Visionär, ich gehe in die Halle und löse Themen. Je mehr davon gelöst sind, desto besser wird das Resultat und desto höher werden wir in der Tabelle rutschen“, sagt Carstens.

Personelle veränderungen

Personell soll Carstens neben Torwart-Trainer Milos Putera (43) noch einen neuen Assistenten bekommen. Athletikcoach Hagen Pietrek und Video-Analyst Enrico Hennoch werden in die Akademie versetzt.

Zukunftsaussichten

Bis zur EM-Pause im Januar bleibt viel zu tun für den neuen Trainer und sein Team. Die Herausforderung ist groß, aber Carstens ist zuversichtlich, dass er die Leipziger aus ihrer schwierigen Lage führen kann.