Carlo Ancelotti schaltet sich in den Streit um Vinicius Jr. ein!
Real madrids sieg im clásico
Trotz des 2
:1-Sieges von Real Madrid gegen den FC Barcelona im Clásico bestimmte nicht das sportliche Ergebnis die Schlagzeilen, sondern die Reaktion von Vinicius Jr. auf seine Auswechslung in der 72. Minute. Der Brasilianer zeigte sich sichtlich verärgert und ging direkt in den Kabinentrakt, anstatt auf die Bank zu gehen, was für reichlich Unruhe im weißen Lager sorgte.Vinicius soll im sommer verkauft werden
Wie SPORT BILD exklusiv berichtete, soll Vinicius Jr. im Sommer verkauft werden, da die Differenzen nach dem Auswechsel-Eklat zu groß geworden sind.
Ancelottis reaktion
Nun hat sich auch Brasilien-Coach Carlo Ancelotti zur Situation geäußert und fand dabei deutliche Worte. Er erklärte, dass er Vinicius gesagt habe, dass er einen Fehler gemacht habe. Ancelotti, der Vinicius lange bei Real trainierte und nun bei der Seleção betreut, erklärte bei der Nominierung seines Kaders für die November-Länderspiele: "Wir haben eine sehr gute Beziehung zu Vinicius. Wenn etwas passiert, reden wir darüber. Ich habe mit ihm über seine Reaktion gesprochen. Er hat sich entschuldigt, und damit ist die Sache erledigt. Er ist ein sehr wichtiger Spieler."
Vinicius entschuldigt sich
Zuvor hatte sich Vinicius auch im persönlichen Gespräch mit Xabi Alonso die Wogen geglättet. Ist damit ein langfristiger Konflikt zwischen Spieler und Trainer vom Tisch?
Ancelottis professionelles verhältnis
Ancelotti stellte zudem klar, dass sein Verhältnis zu Vinicius professionell bleibt: "Er hat kein Problem bei uns, nicht im Klub und nicht mit seinem Trainer. Was sein Privatleben betrifft: Ich bin nicht sein Vater, nicht sein Bruder – ich bin nur sein Trainer."
Vinicius' emotionalität
Vinicius' Emotionalität ist bekannt und berüchtigt – sie treibt ihn oft zu Höchstleistungen, sorgt aber auch regelmäßig für Kontroversen. Laut Klubumfeld sei seine Wut diesmal weniger auf Alonso gerichtet gewesen, sondern vielmehr auf die eigene Leistung.
Unruheherd vinicius
Zwischenmenschlich eckte er bei Real Madrid immer wieder an. Sportlich war er lange Zeit unverzichtbar. Doch das hat sich nun wohl geändert.