Bove kehrt zurück: emotionale momente beim 80. geburtstag seines jugendvereins
Rom – Alessio Bove, der zentrale Mittelfeldspieler, der aktuell beim FC Watford unter Vertrag steht, war heute in Rom zu Gast. Anlass war der 80. Geburtstag seiner Jugendmannschaft, Boreale. Ein Besuch voller Erinnerungen und ein liebevoller Blick auf seine AS Roma, die im Kampf um die Champions League alles geben.
Die wurzeln ehren: bove schwärmt von boreale
Für Bove war die Rückkehr zu Boreale mehr als nur ein formeller Besuch. Nach einem gesundheitlichen Rückschlag und einer anschließenden Zeit beim Watford, bei der er auf 11 Einsätze und ein Tor kam, war es ein emotionaler Moment, seine ersten Schritte im Fußball wieder aufzutreten. „Hier habe ich mich zweimal neu erfunden“, erklärte Bove sichtlich gerührt. „Ich bin dem Verein dankbar, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, mich zu entwickeln und meine Karriere zu starten.“
Die Atmosphäre war familiär, mit Papà Giovanni, dem Präsidenten der Boreale, Leandro Leonardi, und dem Stadtrat Ubaldo Righetti, einem ehemaligen Spieler der Roma, anwesend. Bove erinnerte sich an seine Anfänge im Verein und betonte, wie wichtig Boreale für seine Entwicklung war. „Ich hatte das Glück, hier spielen zu dürfen und Teil dieser Geschichte zu sein“, sagte er.
Ein besonderer Dank galt auch den Projekten, die Boreale umsetzt, wie beispielsweise dem Erste-Hilfe-Kurs für die Jugendspieler. „Wir wollen sicherstellen, dass die Jungs in Notfallsituationen wissen, wie sie reagieren müssen“, erklärte Bove. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit unserer Spieler.“

Blick auf die roma: „ich hoffe, sie schaffen es“
Neben den Erinnerungen an seine Zeit bei Boreale richtete Bove auch den Blick auf seine aktuelle Mannschaft, die AS Roma. „Ich hoffe, dass sie es schaffen, die Champions League zu erreichen. Das spreche ich für die Fans und für meine ehemaligen Teamkollegen aus“, so der Mittelfeldspieler. Er lobte Trainer Gian Piero Gasperini für seine Arbeit und betonte die Bemühungen der Mannschaft, in jedem Spiel ihr Bestes zu geben. „Das Derby? Ich habe nächsten Samstag Geburtstag und hoffe auf ein schönes Geschenk…“, scherzte Bove.
Auch ehemalige Teamkollegen wie Paulo Dybala wurden in bester Erinnerung behalten. „Er ist einer der stärksten Spieler, mit denen ich je gespielt habe und war immer für mich da“, erklärte Bove.
Die Zeit beim FC Watford, auch wenn sie nicht immer ideal verlief, bezeichnete Bove als eine wertvolle Erfahrung. „Ich habe mich in London wohlgefühlt und konnte neue Erfahrungen sammeln. Der Fußball dort ist anders als in Italien, direkter und mit mehr langen Bällen. Die Serie A ist eine wichtige Liga, und ich würde gerne in Zukunft wieder zurückkehren“, so Bove, wobei er betonte, dass dies aktuell aufgrund der geltenden Regeln nicht möglich sei.
Boves Rückkehr nach Rom war ein Zeichen der Verbundenheit zu seinen Wurzeln und ein Beweis dafür, dass der Fußball mehr ist als nur ein Sport – er ist eine Leidenschaft, die Menschen verbindet und inspiriert.
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