Allemandi und goñi triumphieren erneut: rcc padel russland setzt maßstäbe
Ein furioser Auftakt für den zweiten Stopp des RCC Padel Kreises in Ekaterinburg! Internationale Topspieler lieferten sich packende Duelle, doch am Ende triumphierten erneut Tito Allemandi und Aimar Goñi – ein Zeichen für die Dominanz des argentinisch-spanischen Duos auf dem aufstrebenden russischen Circuit.

Überraschende preisverleihung und luxusartikel
Die Organisatoren des RCC Padel haben mit ihren Preisgeldern und Sachpreisen für Aufsehen gesorgt. Neben den üblichen 15.000 Euro pro Spieler für die Sieger gab es für Allemandi und Goñi ein exklusives Vertu Smartphone im Wert von über 4.000 Euro. Die Zweitplatzierten, Pol Hernández und Guille Collado, wurden mit einer Vertu Smartwatch belohnt, während sich das dritte Team mit hochwertigen Kopfhörern begnügen musste. Eine solche Prachtentfaltung ist im Padel-Sport selten und unterstreicht die Ambitionen des RCC Padel, sich von anderen Turnieren abzuheben.
Die Konkurrenz war hochkarätig besetzt. So standen beispielsweise Álvaro Cepero und Lucas Campagnolo im Tableau, die als ernstzunehmende Titelanwärter galten. Doch das Turnierverlauf hielt einige Überraschungen bereit. Im Halbfinale standen sich Enri Goenaga und Tolito Aguirre sowie Diego Dorta und Thomas Leygue gegenüber – ein spannendes Duell, das Goenaga und Aguirre für sich entscheiden konnten. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten von Allemandi und Goñi, die sich in einem packenden Finale gegen Pol Hernández und Guille Collado mit 7:6, 7:6 durchsetzten. Die Spanier, die nach einer Achtelfinalniederlage im Newgiza P2 nach Ekaterinburg reisten, konnten dem erfahrenen Duo kaum etwas entgegensetzen.
Tito Allemandi, der nicht nur als Spieler, sondern auch als Turnierdirektor fungiert, treibt die Expansion des Padel-Sports in Russland und den umliegenden Regionen maßgeblich voran. Seine Entscheidung, mit dem jungen Navarren Aimar Goñi zusammenzuspielen, hat sich einmal mehr ausgezahlt. Goñi, der ab dem P2 in Brüssel ein neues Kapitel mit Edu Alonso beginnt, nutzte diese Gelegenheit, um weitere Erfahrungen zu sammeln und seinen Ruf als aufstrebender Star zu festigen.
Die Diskrepanz zu den Preisen der Premier Padel Turniere ist zwar offensichtlich, doch die generöse Preisstruktur des RCC Padel macht den Circuit für viele professionelle Spieler attraktiv. Die Koexistenz mit Premier Padel ist ein Balanceakt, den die Organisatoren durch eine strategische Wahl der Termine zu bewältigen versuchen. Ob dies langfristig gelingt und die besten Spieler der Welt regelmäßig nach Russland lockt, bleibt abzuwarten. Der nächste Stopp des RCC Padel steht noch aus, die Klaviatur für Juni ist noch nicht festgeschrieben. Die Augen sind aufmerksam auf mögliche Überschneidungen mit den P1-Turnieren in Valencia und Valladolid gerichtet.
Die Zahlen sprechen für sich: 15.000 Euro pro Spieler für die Sieger, 10.000 Euro für die Zweitplatzierten und 7.500 Euro für das dritte Team. Der RCC Padel hat bewiesen, dass er nicht nur sportlich, sondern auch finanziell ein wichtiger Player im internationalen Padel-Business werden kann.
