Allegri soll real madrid retten – arbeloa schon am ende?

Zwölf Spiele. Zwei La-Liga-Niederlagen in Folge. Eine Pokal-Blamage zum Einstand. Álvaro Arbeloa steht bei Real Madrid bereits unter gewaltigem Druck – und die Gerüchteküche brodelt längst über seinen möglichen Nachfolger. Laut der italienischen Corriere dello Sport hat Florentino Pérez seinen Blick auf Massimiliano Allegri gerichtet. Der 58-jährige Italiener, aktuell noch bis Sommer 2027 bei AC Mailand unter Vertrag, könnte die Antwort auf Madrids Trainerchaos sein.

Der dritte versuch – diesmal könnte es klappen

Die Geschichte zwischen Allegri und Real ist keine neue. 2019 scheiterten die Verhandlungen, keine Einigung. 2021 war man sogar schon so weit, dass Vertragsdetails besprochen wurden – bis Andrea Agnelli seinen Coach doch noch in Turin hielt. Jetzt, im dritten Anlauf, scheinen die Sterne anders zu stehen. Allegri ist nicht mehr in Turin. Und Real Madrid ist nicht mehr das Real Madrid, das sich Experimente leisten kann.

Pérez will erfahrung – die zahlen sprechen eine klare sprache

Pérez will erfahrung – die zahlen sprechen eine klare sprache

835 Spiele als Cheftrainer auf höchstem Niveau. Allein diese Zahl erklärt, warum Florentino Pérez umdenkt. Zum Vergleich: Xabi Alonso und Arbeloa zusammen kommen nicht annähernd auf diese Marke. Sechs Meistertitel in der Serie A, Titelgewinne mit Juventus und AC Mailand – Allegri ist kein Experiment, er ist ein bewährtes Rezept.

Pérez hatte zuletzt auf junge, unerfahrene Trainer gesetzt. Erst Alonso, dann Arbeloa. Beide galten als Zukunftsprojekte, beide blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Der Präsident zieht offenbar Konsequenzen.

Arbeloa gibt zu: die verantwortung liegt bei mir

Nach dem 0:1 gegen Getafe fand Arbeloa ungewöhnlich klare Worte: „Wenn jemand für die Niederlage verantwortlich ist, dann bin ich es.