Alisson santos schockt serie a: 2 tore in 4 spielen – conte lässt ihn nicht mehr raus
Ein Monat, vier Spiele, zwei Bälle im Netz – und ein Platz, den sich Alisson Santos mit Händen und Füßen erobert hat. Der Brasilianer, Anfang Februar noch ein Not-Transfer vom Sporting Lissabon, ist längst kea Geheimtipp mehr. Nach dem 2:1 gegen Turin notierte die Gazzetta ein 7,5 für den 22-Jährigen. Conte dagegen notiert sich nur ein Wort: unverzichtbar.
Contes nebenlinie: „wer brennt, spielt – egal, wie groß der name ist“
Die Zahlen sind schonungslos offen. Drei Starts in Folge gegen Atalanta, Verona, Turin – jeweils 90 Minuten, jeweils mehr Ballkontakte als jeder Mitspieler im letzten Drittel. Das erste Tor gegen Roma rettete den Champions-League-Platz, das zweite gegen Turin schoss Napoli wieder auf Rang zwei. McTominay und De Bruyne? Auf der Bank. Conte erklärte es trocken: „Ich brauche keine Stars, ich brauche Lauf- und Spielintelligenz.“
Der Coach fordert zwar noch mehr Durchsetzung im Eins-gegen-Eins, aber intern heißt es, Santos habe die Videoanalyse der letzten Wochen bereits verschlungen – und umgesetzt. Sein Zweikampfverhältnis liegt bei 63 %, seine Sprintstatistik bei 34 Intensivsprints pro Partie. Das sind Werte, die selbst Lozano in Bestzeiten nicht erreichte.

Fantacalcio-manager aufgepasst: 21 credits, bald 30 – wer jetzt kauft, lacht bis mai
Bei Fantacalcio ist die Kursrakete bereits gestartet. Noch kostet Santos 21 Credits, nach dem nächsten Spieltag wird er laut Algorithmus der Plattform auf 26–28 steigen. Für Low-Budget-Teams bedeutet das: jetzt zugreifen oder im Frühjahr zuschauen. Der Spieler selbst lacht nur: „Ich kenne die Fantaspieler in Brasilien – mein Cousin hat mich schon in allen seinen Teams.“
Der Nebeneffekt: Santos’ Marktwert stieg laut Transfermarkt binnen vier Wochen von 8 auf 18 Millionen Euro. Die Klausel liegt bei 45 Millionen – ein Schnäppchen, sollte der Klub vorzeitig zugreifen. Sportdirektor Mauro Meluso lässt dazu keinen Kommentar ab, doch die Körpersprache beim letzten Interview verriet alles: Daumen hoch, dann schnell weg – vor lauter Freude.
Am Sonntag geht es nach Monza. Wenn Santos dort trifft, wäre er der erste Napoli-Neuzugang seit 1995, der in seinen ersten fünf Einsätzen drei Treffer erzielt. Die Curva A wartet schon mit einem Spruchband: „O Samba é nosso – und jetzt auch euer Albtraum.“
Conte wird wieder die übliche Pokerfresse aufsetzen. Aber im Bus nach Monza wird er neben Santos sitzen – und ihm leise sagen, was er allen anderen verschweigt: „Weiter so, und du spielst dich in die europäische Elite – nicht nur in unsere Startelf.“
