Alioski kämpft um seine zukunft in lugano – titelträume trotz rückschlägen!
Ezgjan Alioski, der erfahrene Linksverteidiger, steht vor einer Zerreißprobe beim FC Lugano. Nach einer Saison voller Verletzungspech und verpassten Erwartungen will der Nordmazedonier jedoch nicht aufgeben und träumt von Erfolg im Tessin. Ein Rückblick auf eine schwierige Zeit und ein Blick nach vorn – mit Kampfgeist und dem Willen, Geschichte zu schreiben.
Die saison, die nicht laufen wollte
Die Rückkehr von Ezgjan Alioski zum FC Lugano im Sommer 2025 war mit großen Hoffnungen verbunden. Doch die Realität sah anders aus. Verletzungen bremsten den 34-jährigen Nationalspieler immer wieder aus und sorgten dafür, dass er nur in 16 Spielen zum Einsatz kam. Die Erwartungen blieben unerfüllt, und die Frage nach seiner Zukunft in Lugano wurde lauter.
Doch Alioski zeigt sich unbeeindruckt. „Bevor ich Lugano 2017 verließ, habe ich Geschichte geschrieben. Jetzt bin ich zurück und will wieder Geschichte schreiben“, erklärte er entschlossen. Sein Ziel ist klar: Mit Lugano Titel gewinnen – sei es die Super League oder der Cup. Ein klares Bekenntnis, das zeigt, dass der erfahrene Profi noch lange nicht bereit ist, aufzugeben.

Keine vorzeitige vertragsauflösung – lugano hält an alioski fest
Sorg für zusätzliche Klarheit: Sportchef Sebastian Pelzer wies Gerüchte über eine vorzeitige Vertragsauflösung entschieden zurück. „Es gibt keinerlei Überlegungen unsererseits, den Vertrag mit Ezgjan Alioski vorzeitig aufzulösen“, betonte er gegenüber Blick. Vielmehr befinde man sich in regelmäßigem Austausch mit Alioski und seinem Berater Dino Lamberti, um die Situation zu besprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die Saison sei für beide Seiten nicht verlaufen, wie erhofft, aber das ändert nichts an der Wertschätzung für den erfahrenen Spieler.
Ein Lichtblick in der schwierigen Phase war Alioskis Elfmetertreffer gegen Thun am vergangenen Wochenende, der ihm den ersten Torerfolg der Saison bescherte und gleichzeitig die Meisterparty der Berner verhinderte. Ein Zeichen dafür, dass der Nordmazedonier trotz aller Rückschläge noch immer weiß, wie man trifft und seine Mannschaft unterstützt.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Alioskis Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Das bedeutet, dass Lugano ihm weiterhin die Chance geben will, seine Klasse zu beweisen und die hohen Erwartungen doch noch zu erfüllen. Ob es gelingt, die skeptischen Stimmen zum Schweigen zu bringen und mit Alioski gemeinsam Geschichte zu schreiben, wird die kommende Saison zeigen.
