Alice campello räumt bei moratas holding auf – trennung nur noch formsache?
Mit einem Federstrich hat Alice Campello die gemeinsame Zukunft beendet. Am 15. April ließ die 29-jährige Unternehmerin offiziell ihre Position als Co-Verwalterin der Tamora 2011 SL löschen – dem spanischen Holding, das das Vermögen von Álvaro Morata verwaltet. Ein Schritt, der in Madrid und Mailand sofort als Vorbereitung auf die Scheidung gelesen wird.
Das zahlenwerk hinter der trennung
Die Bilanz spricht eine klare Sprache: Tamora 2011 SL wies 2024 ein Gesamtvermögen von 13,9 Millionen Euro aus, das Reinvermögen lag bei 10,7 Millionen Euro. Der Gewinn: 2,59 Millionen Euro. Immobilien, Finanzbeteiligungen, Markenrechte – alles unter der gemeinsamen Hut. Campello hatte 2023 das Amt ihres Schwiegervaters übernommen, nun tritt sie komplett zurück. Die Eintragung beim spanischen Handelsregister ist vollzogen.
Moratas Marktwert mag schwanken, das Vermögen ist konkret. Und Campello hat ihre eigene Machtbasis bereits aufgebaut: Ihre Alice Campello Holding SL steuert die Kosmetikmarke Masqmai, die 2024 allein in Spanien fünf Millionen Euro umsetzte. Kein Spielchen mehr, kein Griff in die Handtasche des Ehemanns.

Letzte gemeinsame bastion: eine immobilien-firma aus dem jahr 2025
Ironie der Geschichte: Die einzige verbliebene Verbindung ist die Morata Campello Real Estate – gegründet 2025, also erst kürzlich, als das Paar sich nach einer vorherigen Krise wieder annäherte. Ein Joint-Venture, das nun wie ein Relikt wirkt. Die restlichen Assets sind bereits getrennt, die Kinder sind das einzige, was sie noch verbindet.
Die Gerüchte verdichteten sich, seit ein Handy-Video die beiden Anfang April auf einem kalten Park-Bench zeigte – zwei Meter Abstand, kein Wort. Campello antwortete Tagen später auf Instagram einem Follower mit einem Satz, der klingt wie ein Schlussstrich: „Es kommt ein Punkt, an dem diese Person dich so sehr enttäuscht, dass du begreifst: Du kannst nichts erzwingen, was dich nicht glücklich macht – es entleert dich nur.“
In Mailaner Anwaltssalons spricht man bereits von „divorzio lampo“ – einer Blitzscheidung nach italienischem Recht, die binnen Monat erledigt ist. Morata ist zwischen Como und Madrid unterwegs, Campello pendelt zwischen Mailand und Ibiza. Die nächste öffentliche Auftrittspflicht: die Champions-League-Qualifikation des FC Como. Ob sie neben dem Platz sitzt? Die Wette gilt: nein.
Ein Ehevertrag existiert laut spanischen Medien, doch die genauen Klauseln sind unbekannt. Was bleibt, ist ein Vermögen, das sich aufteilt, und ein Nachname, der künftig nur noch auf dem Rücken des Stürmers steht. Campello hat sich bereits umgetauft – zumindest geschäftlich.
