Albacete gesteht realität ein: kampf um ligaerhalt, kein playoff-anwärter
Ein Schock geht
durch die Reihen des Albacete Balompié: Nach der knappen Niederlage gegen Burgos hat Trainer Alberto González die Ambitionen des Teams deutlich reduziert. Der Traum vom Playoff-Platz ist geplatzt, und die bittere Wahrheit liegt auf dem Tisch: Es geht einzig und allein um den Klassenerhalt.
Die ernüchterung nach dem spiel gegen burgos
Die 2:3-Niederlage gegen Burgos verdeutlichte deutlich die Diskrepanz zwischen den Erwartungen zu Beginn der Saison und der aktuellen Leistungsfähigkeit des Teams. González ließ wenig Zweifel daran, dass sein Team dem Aufsteiger in allen Belangen unterlegen war. „Burgos war uns überlegen und hat gezeigt, warum sie in den Playoff-Rängen stehen“, erklärte der Coach nach dem Spiel. Seine Worte waren eine klare Ansage: „Wir sind kein Playoff-Team, wir sind ein Team, das muss sich retten.“
Diese Aussage steht im krassen Gegensatz zu den optimistischen Prognosen von Toché, dem Sportdirektor, der zu Beginn der Saison von einem Angriff auf die oberen Ränge gesprochen hatte. Die Erwartungen waren hoch, doch die Realität sieht anders aus. Die Verpflichtung, sich auf den Kampf gegen den Abstieg zu konzentrieren, wirft einen langen Schatten auf die verbleibenden acht Spiele der Saison.
Ein verletzungsgeschwächtes Team. Die Situation wird durch zahlreiche Ausfälle von Schlüsselspielern wie Pepe Sánchez, Agus Medina und Antonio Puertas noch verschärft. Morcillo und Riki Rodríguez haben das Team im Winter verlassen, was die personelle Situation zusätzlich belastet. Die Summe der Widrigkeiten hat Alberto González dazu gebracht, die Ziele neu zu bewerten: „Es war ein Tag, an dem wir mehr geben mussten, um uns an etwas anderes heranzuschließen, aber es hat sich gezeigt, dass wir dafür nicht die Kapazität haben.“
Die Spieler haben bereits einen freien Tag gehabt und sind am Dienstag wieder ins Training eingestiegen, um sich auf das Auswärtsspiel gegen Leganés vorzubereiten. Auch Leganés befindet sich in einer ähnlichen Lage wie Albacete: Die Mannschaft hat 39 Punkte auf dem Konto und kämpft ebenfalls ums Überleben in der Liga. Die Spannung vor dem Spiel ist enorm, denn beide Teams wissen, dass jeder Punkt entscheidend sein kann.
Die Worte des Trainers hallen nach: Es ist ein Kampf, und der Albacete muss sich jetzt neu fokussieren, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Zeit der großen Träume ist vorbei. Die bittere Pille der Realität muss geschluckt werden. Die Hoffnung ruht nun auf der Fähigkeit des Teams, in den kommenden Spielen Konstanz zu zeigen und die nötigen Punkte zu holen. Denn eines ist klar: Die Verpflichtung zur Rettung ist nun das oberste Ziel.
