Alba berlin kontert: ausgleich im playoff-duell gegen vechta!
Ein Paukenschlag aus der Hauptstadt: Alba Berlin hat im zweiten Viertelfinale der Basketball Bundesliga (BBL) gegen Rasta Vechta den Ausgleich erkämpft. Vor den Augen von Edelfan Franz Wagner, der nach seinem Engagement in der NBA zurück in die Heimat gekommen ist, gelang es den Berlinern, die Partie mit 90:85 (42:38) zu für sich zu entscheiden und die Serie auf 1:1 zu verkürzen. Doch Vechta hat nun den Vorteil der Heimspiele – können sie den Schwung nutzen, um das Weiterkommen zu fixieren?
Die wagner-rückkehr belebt die berliner offensive
Die Anwesenheit von Franz Wagner schien der Alba-Mannschaft spürbar neue Energie zu verleihen. Anders als im ersten Spiel, das die Berliner deutlich verloren hatten (89:103), präsentierte sich die Mannschaft von Coach Pedro Calles in der ersten Hälfte deutlich ausgeglichener. Nach der Pause legten die Berliner dann einen beeindruckenden Start hin und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf stolze 17 Punkte aus (68:51). Vechta hatte schlichtweg Schwierigkeiten, mit der Intensität der Berliner Schritt zu halten – abgesehen von einigen erfolgreichen Dreiern.
Justin Bean bewies mit einem entscheidenden Dreier in den letzten 13 Sekunden der Partie, dass er in der Crunchtime zur Stelle war. Die Berliner nutzten geschickt aus, dass die Vechtaer Angreifer, mit Ausnahme ihrer Treffer von der Distanz, kaum in Wurfbemühungen kamen. Ein vergebener Dreierversuch von Tommy Kuhse 42 Sekunden vor Schluss ließ den Sieg den Berlinern nicht mehr entrinnen. Norris Agbakoko war mit 17 Punkten der erfolgreichste Werfer der Berliner.

Calles beendet negativserie – vechta muss sich wehren
Für Alba-Trainer Pedro Calles, der bereits bei Vechta, Hamburg und Oldenburg an der Seitenlinie stand, war der Sieg ein besonderer Moment. Er beendete damit eine bemerkenswerte Negativserie von 16 Playoff-Niederlagen in Folge. "Es war klar, dass wir mehr Intensität in das Spiel bringen müssen. Das haben wir als Team hervorragend umgesetzt“, so Agbakoko nach dem Spiel bei Dyn.
Die Ausgangslage für die kommenden Spiele ist klar: Vechta hat nun zwei Heimspiele vor der Brust. Können sie die Atmosphäre nutzen und den knappen Rückstand in der Serie umkehren? Oder wird Alba Berlin die Momentum nutzen und sich in die nächste Runde kämpfen?
