Isabell werth dominiert: derby-sieg nach jahrzehnten der exzellenz!

Hamburg. Isabell Werth, die Grande der deutschen Dressur, hat erneut bewiesen, dass sie eine Klasse für sich ist. Bei den Deutschen Dressur-Meisterschaften in Hamburg-Klein Flottbek sicherte sich die 56-Jährige nicht nur den Sieg im Grand Prix Special, sondern auch das prestigeträchtige Blaue Band für das gesamte Derby – ein Triumph, der ihre außergewöhnliche Karriere weiter untermauert.

Ein derby, das werth gehört

Ein derby, das werth gehört

Die Atmosphäre im Hamburger Derby war elektrisierend, als Werth mit ihrer Stute Wendy de Fontaine eine Vorstellung ablieferte, die das Publikum in Begeisterung versetzte. Mit einer Punktzahl von 80,021 Punkten ließ sie die Konkurrenz hinter sich und setzte sich deutlich vor Isabel Freese auf Total Hope OLD (74,808) und Leonie Richter auf Lord Europe (70,553). Bereits am Freitag hatte Werth mit Wendy de Fontaine den Grand Prix gewonnen, während sie mit Viva Gold OLD den zweiten Platz belegte. Die Addition beider Ergebnisse machte den Derby-Sieg der Routiniersin perfekt.

Die Bilanz spricht für sich: Werth feierte ihren ersten Derby-Sieg bereits 1995 in einer reinen Frauen-Konkurrenz. Seit der Einführung des gemischten Wettbewerbs 1996 hat sie nun fünfmal den Sieg errungen, wobei ihr diesmaliger Triumph der erste seit 2008 ist. Ein unglaublicher Erfolg, der die Dominanz Werths in der Dressurwelt unterstreicht.

Doch was macht Werths Erfolg so besonders? Es ist nicht nur die technische Perfektion ihrer Reittechnik, sondern auch die tiefe Verbindung zu ihren Pferden. Man sieht in ihren Bewegungen eine Harmonie, die selten zu sehen ist. Es ist diese Leidenschaft, die sie auszeichnet und sie immer wieder zu Höchstleistungen antreibt. Die Konkurrenz mag stärker werden, aber Werth bleibt eine Legende.

Die Frage, wie lange sie noch auf diesem Niveau agieren kann, mag aufkommen. Aber eines ist sicher: Solange Isabell Werth auf dem Rücken ihrer Pferde sitzt, wird die Dressurwelt in Atem gehalten. Ihr Sieg in Hamburg ist nicht nur ein Triumph für sie selbst, sondern auch für den deutschen Dressursport.