Alavés hofft verzweifelt auf ein torlos: 26 gegentreffer in 14 spielen
Seit dem 6. Dezember ist Deportivo Alavés ohne Nuller. 14 Liga-Spiele lang klingelte es mindestens einmal im Kasten – 26 Treffer kassiert, fast doppelt so viele wie in den ersten 14 Partien. Trainer Quique Sánchez Flores warnte vor dem Spiel in Vigo: „Wir dürfen uns keine Tore mehr erlauben.“ Sein Team hörte nicht.

Celta schießt alavés in 45 minuten ab
Bereits zur Pause stand es 3:0 für Celta, obwohl die Hausherren keine Großchance nach der anderen fabrizierten. Alavés wirkte wie gelähmt, die Fünferkette ein Papiertiger, der Block ein Flickenteppich. Am Ende gewannen die Basken zwar 4:3 – ein Ergebnis, das die katastrophale Defensivarbeit nur kosmetisch übertüncht.
Die Zahlen sind brutal: acht Gegentore in drei Partien unter Sánchez Flores, 26 in 14 Spielen seit Mitte Dezember. Selbst die Rückkehr zur Fünfer-Abwehr und das Mittelfeld-Pressing änderten nichts. Die letzte weiße Weste datiert vom 1:0 gegen Real Sociedad – damals schien die Welt noch in Ordnung.
Der Klub schielt aufs Mittelfeld, doch die Tabelle schont niemanden. Ohne Nuller gibt es keine Punkte, ohne Punkte droht der Absturz. Die Lösung? Vielleicht ein simpler Satz, den Flores in der Kabine hinterließ: „Wenn wir nicht verteidigen, spielen wir nicht mit.“ Die Uhr tickt. Die nächste Chance, endlich wieder zu null, kommt am Samstag. Verpassen sie auch die, wird das Grummeln in Vitoria ohrenbetäubend laut.
