Afrika-Cup-Drama! Tunesien-Star Mejbri schießt gegen Schiedsrichter und den eigenen Verband!
Der schock nach dem ausscheiden
Das Aus bei der Afrika-Cup ist für das tunesische Nationalteam ein bitterer Schlag. Nach der dramatischen Niederlage gegen Mali im Elfmeterschießen (1:1, 2:3 i. E.) platzte Hannibal Mejbri der Kragen. Der 22-jährige Mittelfeldspieler von Burnley ließ in der Mixed Zone seiner Enttäuschung freien Lauf – und übte harsche Kritik an Schiedsrichtern und dem gesamten tunesischen Fußball.
Mejbris bomben-statement: wir hinken zehn jahre hinterher!
Die Worte des jungen Stars hallen nach. Hannibal Mejbri sprach Klartext: „Wir hinken im Fußball zehn Jahre hinterher!“ Er forderte eine grundlegende Neuorientierung: „Wir müssen alles neu lernen und trainieren – von den ersten Schritten im Fußball.“ Der Vergleich mit Marokko, das in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht hat, unterstrich die tiefe Krise, in der sich der tunesische Fußball befindet. Ein Aufschrei aus der Seele eines Spielers!
Schiri-pfiff und var-chaos: mejbri außer sich!
Neben der generellen Kritik richtete Mejbri seine Geschütze auch auf die Schiedsrichterleistung. Er bemängelte, dass er selbst bei einer harten Foulspielaktion keine Karte gesehen habe, während sein Gegenspieler Woyo Coulibaly früh rotgesperrt wurde. „Für das zweite Foul hat er nicht mal Gelb gesehen. Der VAR greift zu oft ein, dabei hat der Schiedsrichter doch Augen. Das war eine Frechheit!“, wetterte der Burnley-Profi.
Elfer-drama und vergebliche überzahl
Sportlich war das Ausscheiden ein Desaster. Tunesien spielte fast 100 Minuten in Überzahl, ging sogar in Führung, um dann im Elfmeterschießen die Segel streichen zu müssen. Mejbri war in der 29. Minute am Platzverweis von Coulibaly beteiligt, was die Partie zusätzlich verkomplizierte. Die Chancen waren da, doch am Ende blieb nur die Enttäuschung.
Senegal feiert, bayern-star wird ausgepfiffen
Während Tunesien trauert, jubelt Senegal über den Einzug ins Viertelfinale. Doch selbst dort gibt es Zündstoff: Jackson, der bei Bayern München nicht überzeugen konnte, wurde von heimischen Fans ausgebuht. Seine verpasste Chance im Afrika-Cup wird ihm lange in Erinnerung bleiben. Die Fans scheinen keine Gnade zu kennen!
Die zukunft des tunesischen fußballs: ein neuanfang?
Hannibal Mejbris Worte sind ein Weckruf. Die Kritik eines Spielers, der als Hoffnungsträger der neuen Generation galt, ist schwerwiegend. Nun gilt es, die strukturellen Probleme anzugehen und den tunesischen Fußball neu aufzubauen. Ob der Verband die nötigen Schritte unternimmt, bleibt abzuwarten. Die Fans fordern Veränderungen – und zwar jetzt!