Abschied von einer biathlon-legende: franziska preuß beendet ihre karriere

Ein letztes rennen für franziska preuß

Franziska Preuß, Deutschlands Sportlerin des Jahres, bestreitet am heutigen Sonntag in Antholz ihr letztes Biathlonrennen. Der olympische Massenstart markiert das Ende einer beeindruckenden Karriere, die von zahlreichen Erfolgen und emotionalen Momenten geprägt war. Die 31-Jährige blickt erwartungsvoll auf ein neues Lebenskapitel, ohne den Druck und die Intensität des Spitzensports.

Keine gedanken an die zukunft – nur das hier und jetzt

Keine gedanken an die zukunft – nur das hier und jetzt

„Ich habe jeden Tag 100 Prozent gegeben und wenig an was anderes gedacht“, erklärte Preuß gegenüber dem ZDF. Deshalb habe sie sich noch keine konkreten Pläne für die Zeit nach dem Biathlon gemacht, sondern sich immer auf den Moment konzentriert. Die Suche nach neuen Leidenschaften und Herausforderungen steht nun an. „Ich glaube, es ist eine coole Zeit, wenn man mal alles irgendwie ausprobieren kann“, so Preuß.

Fokus auf dankbarkeit in antholz

Für das Rennen über 12,5 Kilometer in Norditalien (14:15 Uhr live auf Eurosport und HBO Max) hat Preuß keine unrealistischen Ziele gesetzt. Nach enttäuschenden Spielen, insbesondere mit Problemen beim Stehendschießen, gehe es ihr vor allem um Dankbarkeit. Auf Instagram schrieb sie: „Ein letztes Mal alles geben.“ Es geht darum, die Atmosphäre zu genießen und sich bei ihren Fans und Wegbegleitern zu bedanken.

Würdigende worte von kollegen und freunden

Der Abschied von Franziska Preuß löste in der Biathlon-Welt große Betroffenheit aus. Zahlreiche Athleten und Persönlichkeiten der Szene hinterließen auf Social Media bewegende Worte. Johannes Thingnes Bö, der zurückgetretene norwegische Rekordweltmeister, wünschte ihr, sie solle ihr letztes Rennen genießen. Auch sein Bruder Tarjei Bö äußerte sich positiv.

Emotionale reaktionen aus dem biathlon-zirkus

Die Französin Lou Jeanmonnot, die im vergangenen Jahr gegen Preuß die Kristallkugel verlor, schrieb, sie werde Preuß vermissen und habe jedes Duell mit ihr genossen. Auch Preuß’ Lebensgefährte Simon Schempp kommentierte den Abschiedspost mit den treffenden Worten: „Es war, es ist und es wird gut. Viva la Vida.“ Die Unterstützung aus dem Team und dem Freundeskreis ist überwältigend.

Was kommt nach dem biathlon?

Nach ihrer aktiven Karriere will sich Franziska Preuß neuen Projekten widmen und ihre Interessen außerhalb des Sports erkunden. Welche Wege sie einschlagen wird, steht noch in den Sternen, aber sie freut sich auf die Freiheit und die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln. Ihre Fans sind gespannt, welche Kapitel sie in ihrem Leben aufschlagen wird. Die Biathlon-Welt verliert eine außergewöhnliche Athletin und Persönlichkeit.

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