Wimbledon verhärtet die regeln: hundeausflug für stars abgesagt!

Schock in der Tenniswelt: Wimbledon zieht die Notbremse und verbot ab sofort das Mitbringen von Hunden auf das Turniergelände – eine Kehrtwende, die auf die Hunde-freundliche Atmosphäre in Roland Garros folgt. Was für Paris noch ein charmantes Detail war, wird in London nun rigoros unterbunden.

Die pariser hunde-revolution: ein blick zurück

Die French Open hatten in diesem Jahr für Aufsehen gesorgt, als zahlreiche Spielerinnen und Spieler ihre Vierbeiner mit auf das Turnier brachten. Aryna Sabalenka, deren Hund Ash zum regelmäßigen Begleiter wurde, soll von Turnierdirektorin Amelie Mauresmo persönlich die Erlaubnis erhalten haben, das Gelände zu betreten. Auch Anastasia Potapova, Anna Kalinskaya, Marta Kostyuk und Zizou Bergs (mit seinem Copain) zeigten ihre Hunde – und Alexander Zverev präsentierte bei seinen Feierlichkeiten rund um den Titel stolz seinen Dackel Mishka. Doch diese freudige Atmosphäre hat nun ein jähes Ende gefunden.

Der All England Club hält sich strikt an seine eigenen Regeln: Nur zertifizierte Assistenzhunde sind auf dem Gelände zugelassen. „Emotional Support Animals“ haben keine Chance. Für viele Tennisspielerinnen und Spieler, die sich an den gewachsenen Begleiter-Status ihrer Hunde auf Tour gewöhnt hatten, bedeutet dies einen herben Einschnitt.

Paula badosa: „hunde – lieber nicht in meiner nähe!“

Paula badosa: „hunde – lieber nicht in meiner nähe!“

Während viele Kolleginnen und Kollegen enttäuscht reagierten, schlug Paula Badosa eine überraschende Brücke. Die Spanierin, bekannt für ihre offenen Worte, gestand, dass Hunde ihr Angst einjagen. „Ich sage immer, dass ich Hunde mag, aber weit weg von mir“, erklärte sie. Eine traumatische Erfahrung in ihrer Kindheit habe sie geprägt: „Wenn Hunde in meine Nähe kommen, bekomme ich so eine Art Herzinfarkt.“ Sie betonte zwar ihr Mitgefühl für ihre Freundinnen, die mit ihren Tieren reisen, fügte aber hinzu: „Ich bin froh, dass ihre Anwesenheit in Wimbledon nicht erlaubt ist.“

Die Entscheidung von Wimbledon wirft ein Schlaglicht auf die unterschiedlichen Philosophien der Grand-Slam-Turniere. Während Roland Garros eine entspanntere Atmosphäre schätzt, scheint Wimbledon auf Tradition und strikte Regeln zu setzen. Ob diese Entwicklung zu einer generellen Neubewertung des Umgangs mit Haustieren auf Tennis-Turnieren führen wird, bleibt abzuwarten.