Aarau schlägt xamax: druck auf vaduz steigt!

Der FC Aarau hat im ferneren Gastspiel gegen den Neuchâtel Xamax FCS eine wichtige Antwort auf das jüngste Unentschieden gegen den FC Wil gegeben und damit die Spannung im Aufstiegsrennen der Challenge League weiter angeheizt. Ein 3:1-Erfolg, der nicht nur die Barrage-Qualifikation manifestiert, sondern auch den Tabellenführer Vaduz ein wenig in Bedrängnis bringt.

Filet sticht als matchwinner hervor

Filet sticht als matchwinner hervor

Elias Filet präsentierte sich als der Mann des Abends. Mit Treffern in der 11., und 65. Minute war er maßgeblich am Sieg beteiligt und schießt damit in drei aufeinanderfolgenden Partien ein. Ein beeindruckender Lauf, der dem FCA zusätzliche Stabilität verleiht. Zunächst brachte er die Aargauer im Stade de la Maladiere in Führung, doch Koro Kone gelang es für Xamax, den Ausgleichstreffer in der 50. Minute zu erzielen.

Aber die Partie blieb nicht lange ausgeglichen. Linus Obexer sorgte in der 61. Minute mit seinem Tor wieder für die Führung der Gäste. Filets zweiter Treffer rundete den Erfolg dann ab. Die Tatsache, dass der FCA den Rückstand auf Vaduz zumindest für eine Nacht auf einen Punkt verkürzen konnte, ist ein klarer Beweis für die Ambitionen des Teams.

Nkama fehlt im Cupfinale gegen den FCSG – ein herber Verlust für den FCA, der jedoch durch die starke Leistung der anderen Spieler kompensiert werden konnte. Wil sicherte sich derweil einen wichtigen Auswärtssieg gegen den FC Stade Nyonnais, während die Aarauer nun das Momentum auf ihrer Seite haben.

Es bleibt spannend, wie sich die Situation in den letzten Spieltagen der Saison entwickeln wird. Insbesondere das kommende Direktduell zwischen Aarau und Vaduz wird entscheidend sein, um die Frage zu klären, wer sich direkt für die Super League qualifizieren kann. Der FCA hat sich zwar die Barrage-Teilnahme bereits gesichert, doch der Traum vom direkten Aufstieg lebt weiter. Der Vorsprung auf Yverdon Sport FC beträgt nun komfortable vier Punkte – eine solide Basis für die anstehenden Herausforderungen.

Die Vaduzer werden am Samstag gegen den FC Stade-Lausanne-Ouchy versuchen, den verlorenen Boden wiederzugewinnen. Doch der FCA ist gewarnt: Die Konkurrenz schläft nicht, und jeder Punktverlust könnte teuer zu werden.