Aalborg verlängert mit bruun bis 2028 – königsmord auf dänisch

Die Nachricht kommt ohne Tamtam, aber mit Paukenschlag: Michael Bruun bleibt Torwarttrainer bei Aalborg Handbold – und das bis 2028. Ein Handschlag, zwei Sätze, fertig ist die Machtverschiebung im Norden Europas.

Warum das wichtig ist? Seit Bruun im Sommer 2024 aus Flensburg zurückkehrte, verwandelte sich Aalborgs Kasten in eine Mauer. Niklas Landin und Fabian Norsten liegen in der Statistik der Liga vorne, die Junioren kriegen Einzelcoaching auf Weltklasse-Niveau. Die Folge: zwei Pokale, eine Meisterschaft – und jetzt der Blick nach oben.

„Ein kinderspiel“, sagt teammanager larsen

„Ein kinderspiel“, sagt teammanager larsen

Martin Larsen braucht keine PowerPoint-Präsentation. „Michael ist ein fantastischer Mensch, der genau zu unserem Staff passt“, lautet sein Kommentar. Die Verlängerung sei „ein Kinderspiel“ gewesen – ein Satz, der in der Branche selten fällt, wo jedes Pfund erst hart verhandelt wird.

Bruun selbst spricht offen aus, was alle denken: „Ich will den Champions-League-Titel.“ Kein Wunschdenken, keine Floskel. Der 46-Jährige coacht nebenbei auch die dänische Nationalmannschaft – und wenn irgendwo das Torwart-Gehirn Europas schlägt, dann in seinem Trainingslaptop.

Die Konkurrenz in Kiel, Paris und Barcelona hat gewarnt. Aalborg hat den nächsten Schachzug gemacht. Und Bruun? Der sitzt schon wieder vor dem Video, spult Paraden von Landin und Norsten zurück und sucht den Millimeter, der 2026 den Pokal in die Nordsee kippen könnte.