333 Millionen euro: bund will sportstätten-sanierungsstau brechen

Über 3.600 Projektskizzen, eine beantragte Gesamtfördersumme von mehr als 7,5 Milliarden Euro — und der Bund stellt gerade einmal 333 Millionen bereit. Die Diskrepanz zwischen Bedarf und Angebot ist so groß, dass sie eigentlich schon alles sagt. Deutschlands Sportstätten sind marode, das weiß jeder Hallensportler aus eigener Erfahrung. Jetzt hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Sabine Poschmann, in einem Interview auf der DHB-Homepage Klartext geredet — über Fördermittel, Kulturwandel und die Frage, ob eine Sporthalle wirklich nur eine Sporthalle sein muss.

Der sanierungsstau ist kein geheimnis mehr

Der sanierungsstau ist kein geheimnis mehr

Wer jemals in einer deutschen Kreisligahalle geduscht hat — oder es lieber gelassen hat — weiß, wovon die Rede ist. Rissige Böden, veraltete Belüftung, Umkleidekabinen aus den Siebzigern. Das ist kein Einzelfall, das ist Normalzustand. Das KfW-Kommunalpanel 2025 bestätigt, was Vereinstrainer seit Jahren melden: Der Investitionsbedarf ist enorm, die Kassen der Kommunen sind leer.

Poschmann räumt das offen ein. Die Situation sei „höchst unterschiedlich