100 Tage bis zur wm 2026: new york leuchtet, die welt schaut hin

Das Empire State Building erstrahlt in Rot, Weiß und Grün – und die Welt soll es sehen. 100 Tage vor dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 haben die Organisatoren am Mittwochabend (Ortszeit) mitten in Manhattan gefeiert, als gäbe es keine Schatten über diesem Turnier. Drei Maskottchen, drei Gastgeberländer, ein Wolkenkratzer. Die Bilder waren perfekt. Die Realität dahinter ist komplizierter.

Mexiko-stadt eröffnet, new jersey krönt

Am 11. Juni 2026 pfeift der Schiedsrichter im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt an – Mexiko gegen Südafrika, das Eröffnungsspiel einer WM, die in ihrer Dimension alles bisher Dagewesene sprengt. 48 Mannschaften, 104 Spiele, 16 Standorte. Allein 78 Partien werden auf US-amerikanischem Boden ausgetragen. Den Schlusspunkt setzt am 19. Juli das MetLife Stadium in East Rutherford, direkt vor den Toren New Yorks. Wer dort das Finale bestreitet, interessiert die halbe Welt schon jetzt.

Hinter der kulisse brennt es an mehreren fronten

Hinter der kulisse brennt es an mehreren fronten

Maple the Moose, Zayu the Jaguar und Clutch the Bald Eagle posierten brav vor den Kameras. Schöne Symbole. Aber Symbole überdecken keine Realitäten. Die USA stehen als Gastgeber unter Dauerbeschuss – wegen der Außenpolitik von Präsident Donald Trump, die in Teilen der Fußballwelt Boykottrufe ausgelöst hat. Kein Randphänomen, sondern eine Debatte, die FIFA-Funktionäre schon mehrfach kalt erwischt hat.

Mexiko kämpft mit einem anderen Albtraum. Nach der Tötung von Drogenboss „El Mencho