Yamal-frust: barcelona-star streitet mit trainer!
Barcelona bangt um die Meisterschaft und den Champions-League-Titel – doch im Lager der Katalanen herrscht offenbar Unruhe. Star-Angreifer Lamine Yamal, gerade einmal 18 Jahre alt, sorgte in den letzten Spielen mit seiner Frustration und seinem Verhalten für Aufsehen. Ein Vorfall deutet auf tiefere Probleme hin.

Ausraster nach sieg gegen atlético
Schon beim jüngsten Ligaspiel gegen Atlético Madrid (2:1-Sieg) zeigte sich Yamal von einer seltenen Seite. Obwohl sein Team die Partie gewann, feierte der junge Spanier den Sieg nicht mit seinen Teamkollegen. TV-Bilder zeigten, wie Verteidiger Pau Cubarsí ihn beruhigend ansprach. Nach dem Abpfiff verließ Yamal sichtlich aufgebracht den Innenraum und diskutierte auf dem Weg in die Katakomben mit Trainer Hansi Flick. Der Auslöser für seinen Ärger blieb zunächst unklar.
Spanische Medien berichteten daraufhin von einem möglichen Disput mit dem Torwarttrainer Ramón de la Fuente. Doch das ist nicht der erste Fall von Frustration. Bereits im letzten Ligaspiel vor der Länderspielpause, einem knappen 1:0-Erfolg gegen Rayo Vallecano, wurde Yamal kurz vor Schluss für Marcus Rashford ausgetauscht. Dem Bild des Trainers Flick schenkte er kein Blickes, sondern soll mehrfach „Immer ich, das ist verrückt“ geäußert haben. Ein ähnliches Szenario spielte sich auch Ende Februar gegen UD Levante ab, wo Yamal nach seiner Auswechslung wutentbrannt zur Seitenlinie eilte.
Hansi Flick versuchte, die Situation herunterzuspielen: „Es sind viele Emotionen im Spiel, und Lamine hat alles versucht, um das zweite Tor zu erzielen. Das ist großartig. Nicht alles war perfekt, aber er hat alles versucht.“ Er betonte, dass in der Kabine bereits gesprochen wurde und alles wieder in Ordnung sei. Doch die Frage ist: Wie lange kann der deutsche Coach diese Eskapaden tolerieren?
Die Torstatistiken zeigen, dass Yamals Ehrgeiz immens ist – und er sich gerne selbst in Szene setzt. In 41 Pflichtspielen erzielte er starke 37 Torbeteiligungen (21 Tore, 16 Vorlagen). Doch der schmale Grat zwischen Ehrgeiz und Arroganz ist offensichtlich. Yamals Reaktion in den letzten Spielen wirft den Schatten eines Zweifels auf seine Teamfähigkeit und ob sich Starallüren in einer Mannschaft, die noch Titel gewinnen will, entwickeln könnten.
Das Viertelfinale der Champions League gegen Atlético Madrid bietet nun die Chance, diese Frage zu beantworten. Wird Yamal seine Frustration in Leistung umwandeln oder droht ein weiterer Ausraster? Flick setzt auf ersteres und versprach Unterstützung: „Er wird besser drauf sein.“ Nur die Zeit wird zeigen, ob dieser Optimismus gerechtfertigt ist. Die Bilder von einem verärgerten Yamal im Metropolitano werden den Katalanen noch lange in Erinnerung bleiben.
