Zweiter wm-einsatz winkt: zwayer nach muskelzucken gerüstet
Ein Schockmoment im Debüt, doch der deutsche Fußballschiedsrichter Felix Zwayer steht dem Ruf nach weiteren Einsätzen bei der Weltmeisterschaft kaum noch im Wege. Nach seinem unerwarteten Aussetzen während der Partie zwischen den USA und Australien könnte der 45-Jährige schon bald pfeifend wieder auf dem Feld stehen.

Die medizinische entwarnung für den berliner schiedsrichter
Laut Knut Kircher, dem deutschen Schiedsrichterboss, hat Zwayer eine „Muskelkontraktion auf Basis einer unnormalen Bewegung“ glücklicherweise unbeschadet überstanden. Die medizinische Untersuchung ergab keine bleibenden Schäden, sodass Zwayer zumindest aus diesem Blickwinkel auf weitere Aufgaben bei der WM hoffen darf. „Felix ist untersucht und wohlauf“, bestätigte Kircher dem SID.
Die Situation am Freitagabend, als Zwayer in der Nachspielzeit plötzlich zusammensank, sorgte für kurzzeitige Besorgnis. Doch der schnelle Einsatz des medizinischen Teams und die anschließende Diagnose ließen die Befürchtungen rasch verfliegen. Der erfahrene Schiedsrichter konnte das Spiel letztendlich erfolgreich leiten, was Kircher als Zeichen seiner Professionalität wertschätzte.
„Felix hatte mit seinem ersten WM-Spiel einiges an Arbeit zu verrichten, er hat das gut gemacht inklusive VAR-Support“, so der Chef-Schiedsrichter. Die Unterstützung durch das VAR-Team trug zweifellos zu einem reibungslosen Ablauf bei, doch Zwayers souveräner Auftritt hinterließ einen positiven Eindruck. Die Frage, ob er nun tatsächlich in den kommenden Spielen zum Einsatz kommt, bleibt natürlich offen. Das Turnier ist lang und die Belastung für die Schiedsrichter enorm.
Was viele jedoch übersehen: Die Umstände seines Debüts waren alles andere als ideal. Ein solches Zwischenfall, auch wenn medizinisch erklärt, wirft Fragen auf und zeigt die physische Herausforderung, der Schiedsrichter bei einer Weltmeisterschaft ausgesetzt sind. Der Druck ist immens und die Erwartungen hoch.
