Zverevs sandplatz-albtraum geht weiter: sinner demontiert deutschen!
Monte Carlo – Alexander Zverev hat erneut eine Lehrstunde von Jannik Sinner bekommen. Im dritten Halbfinal-Duell innerhalb von vier Wochen unterlag der Hamburger dem Südtiroler glatt mit 1:6, 4:6 und scheint auf Sandplatz schlichtweg nicht mehr in der Lage zu sein, Sinner ernsthaft zu gefährden. Die Misere geht weiter.
Einseitiges duell: zverev ohne chance
Die Partie war von Anfang an von einem deutlichen Kräfteverhältnis geprägt. Zverev wirkte von der Grundlinie überfordert und produzierte ungewöhnlich viele unerzwungene Fehler. Sinner hingegen präsentierte sich in Topform und ließ kaum eine Chance auf den Einzug ins Finale zu. Die Erinnerungen an das 0:6, 1:6 gegen Alcaraz im Oktober kamen vielen Zuschauern in den Sinn, so dominant war Sinner.
Anders als in Indian Wells und Miami, wo Zverev zumindest Phasenweise mithalten konnte, fand er auf seinem vermeintlichen Lieblingsuntergrund Sand keine Antwort auf Sinner's aggressives Spiel. Keine einzige Breakchance konnte er erarbeiten, lediglich einmal gelang es ihm, einen 30:30-Stand zu erreichen. Das Fehlen von Durchbrüchen und die Dominanz Sinner's im eigenen Service verdeutlichen die Diskrepanz zwischen den beiden Spielern.

Sinner auf dem weg zum weltranglisten-thron
Für Jannik Sinner war es der neunte Sieg im 13. Duell gegen Zverev, der mittlerweile zu einer Art psychologischem Kriegsspiel geworden ist. Der Sieg bedeutet, dass Sinner am Montag wieder die Nummer 1 der Welt sein könnte, sollte Carlos Alcaraz im anderen Halbfinale gegen Valentin Vacherot scheitern. Andernfalls treffen die beiden Rivalen am Sonntag im Finale aufeinander, um den Platz an der Spitze des Tennis-Olymp zu kämpfen.
Das Halbfinale zwischen Alcaraz und Vacherot verspricht ebenfalls Spannung. Doch die Frage, die sich viele Fans stellen, ist: Kann Alexander Zverev seine Sandplatz-Krise überwinden und sich rechtzeitig für die French Open in Paris hinstemmen? Die bisherigen Ergebnisse lassen wenig Hoffnung auf eine positive Antwort zu. Die French Open rücken näher – und Zverevs Formkurve zeigt nach unten.
Die kurze Spielzeit von nur 1 Stunde und 22 Minuten unterstreicht die Überlegenheit Sinner's. Ein Debakel für Zverev, eine Demonstration von Sinner's Können. Der italienische Spieler scheint derzeit unaufhaltsam.
