Zverev triumphiert in halle – hanfmann ohne chance!

Alexander Zverev ist in Halle auf dem besten Weg, endlich den Titel zu holen, der ihm bisher verwehrt geblieben ist. Der French-Open-Sieger bezwang im deutschen Duell Yannick Hanfmann klar mit 6:3, 7:6 (7:4) und zog damit zum siebten Mal ins Viertelfinale des Rasen-Klassikers ein.

Ein konzentrierter auftritt des titelanwärters

Ein konzentrierter auftritt des titelanwärters

Zverev zeigte gegen Hanfmann eine beeindruckende Leistung, ohne dabei gewackelt zu sein. Nach einem knappen Erstrundenmatchgegen Vit Kopriva präsentierte sich der Hamburger nun in Topform und ließ keine Breakbälle zu. Seine Präsenz auf dem Platz, unterstützt von Oma Natalia und Sophia Thomalla in der Box, wirkte unerschütterlich.

Das frühere Duell der beiden Deutschen, 2018 in München, endete ebenfalls mit einem Sieg für Zverev, doch die heutige Vorstellung war von einer noch größeren Dominanz geprägt. Besonders der Break zum 5:3 im ersten Satz setzte Hanfmann entscheidend unter Druck. Der Routinier aus Karlsruhe hielt zwar im zweiten Satz gut mit, doch im entscheidenden Tiebreak fand er keine Antwort auf Zverevs aggressive Spielweise.

Die nächste Hürde wartet bereits am Freitag: Zverev trifft auf den Sieger des Qualifikanten-Duells zwischen dem Belgier Raphael Collignon und dem Italiener Mattia Bellucci. Parallel dazu trifft Daniel Altmaier auf den zweimaligen Finalisten Daniil Medwedew – ein spannendes Viertelfinale verspricht sich abzuzeichnen. Es bleibt abzuwarten, ob Zverev in Halle endlich seine lange ersehnte Titelchance wahrnehmen kann. Seine bisherigen Finalteilnahmen in Ostwestfalen (2016 gegen Florian Mayer und 2017 gegen Roger Federer) sind schmerzlich in Erinnerung geblieben.

Die Zahlen sprechen für sich: Zverev ließ im gesamten Match über 1:21 Stunden keine Breakchance zu. Eine Leistung, die zeigt, dass er bereit ist, in Halle Geschichte zu schreiben.