Bellucci scheitert in halle: collignon zieht ins viertelfinale ein!
Ein jähes Ende für Mattia Bellucci beim ATP-Turnier in Halle: Nach seinem Erfolg gegen Aleksandr Bublik musste sich der Italiener dem belgischen Qualifikanten Raphael Collignon geschlagen geben. Ein Comeback blieb dem Publikumsgunstling verwehrt, während Collignon einen wichtigen Schritt in Richtung eines weiteren Erfolgs feierte.

Überraschung aus belgien: collignon kontert belluccis start
Bellucci, der nach starken Leistungen in Stuttgart antrat, zeigte zunächst eine beeindruckende Vorstellung. Er dominierte das erste Set mit aggressivem Spiel und einem sicheren Aufschlag, ließ Bublik keine Chance und ging mit 6:4 in Führung. Doch Collignon ließ sich nicht entmutigen. Der Belgier erhöhte den Druck, nutzte Belluccis erste Schwächen im zweiten Satz eiskalt aus und glich den Spielstand mit einem knappen 6:4 aus.
Körperliche Nachwirkungen? Im Entscheidungssatz offenbarte Bellucci erste Anzeichen von Erschöpfung. Collignon hingegen schien von den Qualifikationsspielen kaum beeinträchtigt zu sein. Seine kraftvollen Schläge, insbesondere sein Dreiband-Aufschlag, brachen Belluccis Rhythmus immer wieder auf. Ein entscheidender Break im vierten Spiel brachte dem Belgier die Führung, die er bis zum 6:3 souverän ausbauen konnte.
Die Partie endete nach 1 Stunde und 55 Minuten zugunsten von Collignon, der damit sein bisher bestes ATP-Ergebnis erreichte. Es ist der dritte Viertelfinaleinzug in seiner Karriere und der erste über das 250er-Level hinaus. Ein Achtungserfolg für den jungen Belgier!
Collignon, der von Steve Darcis trainiert wird – jenem Spieler, der einst Nadal auf Wimbledon überraschte – zeigte eine beeindruckende Mischung aus Power und taktischer Finesse. Er spielte mit Mut, variierte sein Spiel und ließ sich nicht von Belluccis Erfahrung beeindrucken. Besonders sein gewagter zweiter Aufschlag, der regelmäßig über 200 km/h erreichte, sorgte für Verwirrung im gegnerischen Lager.
Im Viertelfinale trifft Collignon nun auf den Weltranglisten-Dritten Alexander Zverev. Ein Duell auf Augenhöhe verspricht ein spannendes Tennis-Spektakel.
