Zverev steigt überraschend in hamburg aus – de minaur springt ein!
Schock in der Hansestadt: Alexander Zverev hat seine Teilnahme am hochkarätigen ATP-Turnier in Hamburg in der Vorbereitung auf die French Open abgesagt. Der gebürtige Hamburger, der eigentlich als Top-Favorit gehandelt wurde, klagt über anhaltende Rückenprobleme und setzt nun auf eine dringend notwendige Pause.
Ein herber rückschlag für den lokalmatador
Die Nachricht traf die Veranstalter und die zahlreichen Tennisfans in Hamburg unerwartet. Zverev, der das Turnier im Vorjahr noch erreichte, musste seinen Start aufgrund von Beschwerden im Rücken absagen, die ihn seit Beginn der Sandplatzsaison begleiten. „Ich bin wirklich enttäuscht, nicht vor meiner Heimatstadt aufschlagen zu können“, erklärte der 29-Jährige. „Hamburg bedeutet mir viel, und es ist immer etwas Besonderes, vor heimischem Publikum zu spielen.“
Doch die Situation ist ernst. Sein Ärzteteam riet ihm zu einer Wettkampfpause, um eine Verschlimmerung der Verletzung zu verhindern und die French Open in Paris (ab 24. Mai) optimal vorzubereiten. Zverev betonte, dass er in den vergangenen Jahren zwar immer wieder mit Blessuren zu kämpfen hatte, aber diesmal seine Gesundheit Vorrang habe. „Ich muss auf meinen Körper hören“, so der Olympiasieger von Tokio.
Die Niederlage gegen Luciano Darderi in Rom hatte bereits die Befürchtungen genährt, dass Zverev nicht in Topform sein könnte. Jetzt scheint sich die Worst-Case-Variante bestätigt zu haben. Die fast zwei Wochen Ruhezeit vor den French Open könnten jedoch entscheidend sein, um wieder zu voller Fitness zu kommen.

De minaur als neues zugpferd
Für die Hamburger Tennisfans gibt es zumindest einen Lichtblick: Der Australier Alex de Minaur, aktuell auf Platz 13 der Weltrangliste, wird erstmals in Hamburg am Start sein. Sein Engagement verspricht spannende Duelle und ein hochklassiges Turniergeschehen. Die Entscheidung der Veranstalter, kurzfristig einen Top-Ten-Spieler zu verpflichten, zeigt den Willen, den Wettbewerb trotz Zverevs Absage auf höchstem Niveau zu halten.
Die Absage Zverevs wirft einen Schatten auf das Turnier, doch es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und welche Überraschungen die kommenden Tage noch bereithalten. Fakt ist: Der Weg zur Titelverteidigung für Zverev ist vorerst versperrt, und Hamburg muss sich auf ein Turnier ohne seinen größten Star einstellen.
