Málaga-ceuta: festtagsstimmung im niemandsland – laliga blockiert!

Ein Fußballfest steht auf der Kippe: Das Duell zwischen Málaga und Ceuta am Samstag hätte mehr sein können als nur ein Spieltag. Eine geplante Großveranstaltung, die die besondere Freundschaft zwischen den Städten zelebrieren sollte, wird von LaLiga im letzten Moment zunichte gemacht. Der Ärger ist groß, die Enttäuschung spürbar.

Die ungewöhnliche verbindung zwischen málaga und ceuta

Die ungewöhnliche verbindung zwischen málaga und ceuta

Seit ihrer gemeinsamen Zeit in der Primera RFEF haben Málaga und Ceuta eine bemerkenswerte Bindung aufgebaut – sowohl auf institutioneller Ebene als auch zwischen den Anhängern beider Vereine. Das Aufeinandertreffen in Ceuta war für die Malaguistas schon lange im Kalender vermerkt, während die Stadt auf der Halbinsel eine besondere Begrüßung vorbereitete. Diese Verbundenheit sollte durch eine gemeinsame Feier im großen Stil zum Ausdruck gebracht werden.

Der Gemeinderat von Ceuta hatte eine ambitionierte Idee: Die Installation einer gigantischen Leinwand im Auditorio de La Marina, um auch jenen Fans, die keine Karten für das Stadion ergattern konnten, die Möglichkeit zu geben, das Spiel gemeinsam zu erleben. Alle Genehmigungen waren erwirkt, die Bereiche Handel, Beschäftigung, Tourismus, Sport und Feste hatten ihr Okay gegeben. Die Vorfreude war riesig.

Lo que nadie cuenta es: LaLiga durchkreuzte diese Pläne auf unmissverständliche Weise. Ohne jeglichen Verhandlungsspielraum wurde die Genehmigung verweigert. Der offizielle Grund: Die angebliche Unvereinbarkeit mit den audiovisuellen Rechten des Wettbewerbs. Ein Argument, das in beiden Städten auf wenig Gegenliebe stößt.

Die Entscheidung hat in beiden Städten für erhebliche Unzufriedenheit gesorgt. Ein großer Ansturm von Malaguistas-Fans wird erwartet, und die Vorstellung, das Spiel in einer gemeinsamen, festlichen Atmosphäre zu erleben, hatte großes Aufsehen erregt. Die sozialen Medien überschlagen sich bereits mit Kritik, die sich vor allem gegen den LaLiga-Präsidenten Javier Tebas richtet. Die Fans fühlen sich im Stich gelassen.

Funes und Romero werden sich dieses Wochenende wieder gegenüberstehen, aber die eigentliche Tragödie liegt in der verpassten Chance auf ein gemeinschaftliches Erlebnis. Es bleibt zu hoffen, dass LaLiga in Zukunft flexibler auf regionale Initiativen eingeht, die den besonderen Charakter des spanischen Fußballs ausmachen. Denn Fußball ist mehr als nur ein Wettbewerb – er ist ein Fest der Gemeinschaft.