Para-schneesport schreibt geschichte: super-wm nach bardonecchia!
Ein historischer Tag für den Para-Schneesport! Die International Ski Federation (FIS) wird 2029 erstmals in ihrer Geschichte gleichzeitig Weltmeisterschaften in allen drei Disziplinen – Alpin, Nordisch und Snowboard – für Athleten mit Behinderung ausrichten. Der Austragungsort: Bardonecchia in Italien. Das gab die FIS am Freitag nach ihrem Council-Meeting in Portoroz bekannt.

Ein meilenstein für die inklusion im wintersport
Bisher fanden die Weltmeisterschaften in den einzelnen Disziplinen separat statt. Die FIS übernahm erst in den letzten Jahren die Ausrichtung von Para-Ski-Wettkämpfen, zuvor lag diese Aufgabe beim Internationalen Paralympischen Komitee (IPC). Diese Neuausrichtung markiert einen bedeutenden Schritt hin zu einer stärkeren Integration des Para-Sports in den globalen Wintersport.
FIS-Präsident Johan Eliasch bezeichnete die Entscheidung als „glorreichen Tag für den Para-Schneesport“. Die Super-WM in Bardonecchia verspricht ein Spektakel zu werden und die Leistungsfähigkeit und den Enthusiasmus der Para-Athleten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Es ist die Chance, Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für die unglaublichen Leistungen dieser Sportler zu schärfen.
Die Wahl von Bardonecchia als Austragungsort ist kein Zufall. Die italienische Stadt verfügt über eine langjährige Tradition im Wintersport und eine hervorragende Infrastruktur. Zudem bietet sie eine malerische Kulisse für die Weltmeisterschaften. Man darf gespannt sein, welche Innovationen die FIS in die Ausrichtung der ersten gemeinsamen Para-Weltmeisterschaften einbringen wird. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, um ein unvergessliches Ereignis zu schaffen – eines, das die Welt des Sports nachhaltig verändern wird. Die Athleten können sich auf eine einmalige Atmosphäre freuen, in der Leistung und Inklusion im Mittelpunkt stehen.
