Zverev setzt auf hamburg: olympia-traum in der heimat!

Alexander Zverev hat sich klar positioniert: Er träumt von Olympischen Spielen in Hamburg. Der Tennisstar, aktuell Weltranglistendritt, wirbt aktiv für eine Bewerbung seiner Geburtsstadt und schürt damit die Hoffnungen auf ein Großereignis an der Elbe.

Ein aufbruch, der mehr als nur sport bedeutet

Ein aufbruch, der mehr als nur sport bedeutet

Zverev, der in Tokio 2021 die Goldmedaille gewann, weiß aus eigener Erfahrung, welche Euphorie Olympische Spiele in eine Stadt bringen können. „Nichts ist weltweit im Sport vergleichbar mit der Kraft, dem Spirit und dem Geist, den Olympische und Paralympische Spiele entfachen“, erklärte er. Es gehe um weit mehr als nur um sportliche Höchstleistungen; es gehe um einen Aufbruch, der die gesamte Stadt erfasst.

Der 29-Jährige betont, dass die Bewerbung nicht nur den Sport in den Fokus rückt, sondern auch die Schönheit Hamburgs hervorhebt. „Olympia transportiert Werte wie Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt, der besonders für unsere Jugendlichen und unseren sportlichen Nachwuchs elementar ist. Diesen Spirit wünsche ich mir auch für meine Heimatstadt Hamburg.“

Aktuell läuft in Hamburg ein Referendum, bei dem die Bürgerinnen und Bürger über die weitere Verfolgung der Pläne abstimmen können. Die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fällt am 26. September. Neben Hamburg interessieren sich auch Berlin, München und die Region Köln/Rhein-Ruhr für die Ausrichtung der Spiele.

Zverevs Engagement geht über Worte hinaus. Seit Dienstag ist er in einer großangelegten Kampagne präsent, die auf Plakaten und in den Sozialen Medien für Hamburg wirbt. Er verzichtet sogar auf ein Heimspiel in Hamburg, um auf seinen Körper zu hören – ein Zeichen seines Engagements für den Sport und seine Heimatstadt. Die Entscheidung, das Spiel abzusagen, sei ihm nicht leichtgefallen, aber seine Gesundheit habe oberste Priorität.

Die Unterstützung von einer Sportikone wie Zverev könnte der Hamburger Bewerbung einen entscheidenden Schub verleihen. Es bleibt abzuwarten, ob die Bürgerinnen und Bürger die Pläne unterstützen und Hamburg so einen Schritt näher an die Austragung der Olympischen Spiele bringen.