Rekordjagd in frankfurt: ringer und fitwi stellen sich der herausforderung!
Frankfurt fiebert dem Marathon entgegen – und dieses Mal könnte Geschichte geschrieben werden. Richard Ringer und Samuel Fitwi, zwei deutsche Leichtathletik-Stars, haben sich ambitionierte Ziele gesetzt: Sie wollen den deutschen Rekord im Marathon knacken. Ein Wettstreit, der die Laufszene in Atem hält und die Mainmetropole in einen Hochburg des Langstreckenlaufs verwandeln könnte.
Die rückkehr des rekordträgers
Samuel Fitwi, einstiger deutscher Rekordhalter, kehrt nach Frankfurt zurück. Seine bisherige Bestzeit von 2:04:45 Stunden, aufgestellt vor wenigen Wochen beim Hamburg-Marathon, zeigt, dass er in Topform ist. Doch der aktuelle Rekord von Amanal Petros (2:04:03 Stunden) ist eine klare Vorgabe. Fitwi scheint entschlossen, diese Hürde zu überwinden und seine Position in der deutschen Bestenliste zu festigen.
Richard Ringer, der Europameister von 2022, kennt die Strecke bereits aus seiner Rolle als Tempomacher im Jahr 2018. Damals unterstützte er Arne Gabius auf seinem Weg zum historischen Erfolg. „Frankfurt hat eine superschnelle Strecke“, betont Fitwi, und teilt damit die Begeisterung des Veranstalters, Hugh Brashes, der die Agentur motion events leitet. Die beiden Läufer haben sich darauf verständigt, so lange wie möglich gemeinsam zu laufen, um sich gegenseitig zu motivieren.

Ein showdown mit potenzial
Die Konkurrenz zwischen Ringer und Fitwi wird dabei kein Problem sein, sondern vielmehr ein zusätzlicher Anreiz. „Der Plan ist es, so lange wie möglich als größere Gruppe zu laufen. Das motiviert noch mehr“, erklärt Ringer. Seine Leistung beim Boston-Marathon vor wenigen Wochen, wo er in 2:04:47 Stunden sein Potenzial demonstrierte, lässt aufhorchen. Es deutet darauf hin, dass er in Frankfurt noch einmal alles geben wird.
Die Organisatoren scheinen ebenfalls optimistisch. Renndirektor Jo Schindler verspricht „beste Rahmenbedingungen“ für die Läufer und hofft, dass sich die Geschichte von 2015 wiederholt, als Arne Gabius in Frankfurt einen neuen deutschen Rekord aufstellte. Und vielleicht, so Schindler, kann man sogar den ersten deutschen Sieg seit 1997 feiern, als Michael Fietz das Rennen gewann.
Die Teilnehmerzahlen sprechen ebenfalls für sich. Bisher haben sich fast 13.900 Läufer für den Marathon angemeldet, und die Veranstalter wollen das Limit auf 20.000 erhöhen. Ein Zeichen dafür, dass der Frankfurter Marathon auch 2026 ein absolutes Highlight im deutschen Kalender ist.
Obwohl beide Athleten im August bei den Europameisterschaften im Team antreten werden, wird die Spannung in Frankfurt zweifellos groß sein. Wer wird als Erster die Festhalle erreichen und damit einen historischen Sieg erringen? Die Antwort wird sich am letzten Oktober-Sonntag in Frankfurt zeigen.
