Zverev kämpft um paris: nur noch zwei top-ten-spieler im rennen!
Die French Open erleben eine überraschende Wende: Von den ursprünglich zehn bestplatzierten ATP-Spielern sind nur noch Alexander Zverev (Nummer 3) und Felix Auger-Aliassime (Nummer 6) im Turniergeschehen. Ein Duell italienischer Prägung zwischen Berrettini und Arnaldi entscheidet über den zweiten Finalisten – ein unglaublicher Aufstieg, denn beide gehörten vor Turnierbeginn nicht einmal zu den Top 100 der Weltrangliste.

Ein unerwartetes quartett im kampf um den titel
Zverev, der bestplatzierte Spieler im fortgeschrittenen Turnierverlauf, sicherte sich am Dienstag seinen Einzug ins Halbfinale gegen Rafa Jódar in drei Sätzen. Nun trifft er auf den jungen Jakub Mensik. Ob Sascha in seiner Heimatstadt einen ähnlich großen Triumph feiern kann wie einst Boris Becker und Steffi Graf, bleibt abzuwarten. Die Erwartungen sind enorm, aber der Weg ist noch lang.
Mensik, gerade einmal 20 Jahre jung und nach den French Open wieder in den Top 20 der Weltrangliste, weckt wenig Begeisterung im Publikum. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass er zuvor Joao Fonseca ausgeschaltet hat, dessen Auftritte die Tribünen in brasilianische Farben tauchten. Fonseca hatte zuvor Djokovic und Ruud aus dem Turnier genommen – ein echtes Phänomen!
Aliassime muss sich im Viertelfinale Flavio Cobolli stellen, der mit seiner Weltranglistenposition von 14 und als Nummer 10 der Setzliste zu den Favoriten gehört. Cobolli ist erfahren und wird Aliassime alles abverlangen.
Die Zuschauer, die Karten für das Finale am Sonntag, den 7. Juni, erworben haben, sind in heller Verzweiflung, da sie nun verzweifelt versuchen, ihre Tickets zu verkaufen und wenigstens einen Teil ihres Geldes zurückzuerhalten. Die Nachfrage ist gesunken, und das zeigt, wie sich die Dynamik des Turniers verändert hat.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während vor dem Turnier die etablierten Stars im Fokus standen, haben sich nun junge, unberechenbare Spieler in den Vordergrund gedrängt. Die French Open 2024 werden so zu einem Turnier der Überraschungen und ein Beweis dafür, dass im Tennis alles möglich ist.
