Zverev kämpft sich zum drei-satz-sieg: madrid-duell mit navone zäh
Alexander Zverev hat sich beim ATP-Masters-Turnier in Madrid einiges mehr als eine leichte Kost bestellt. Gegen den Argentinier Mariano Navone musste der Weltranglistendritte vor allem im zweiten Satz kämpfen, bevor er sich schließlich mit 6:1, 3:6, 6:3 durchsetzte. Ein Auftakt, der zeigt: Der Weg zum Titel könnte holprig werden.

Zverevs anfängliche dominanz und navones comeback
Zverev startete furios ins Match und ließ Navone im ersten Satz kaum Luft zum Atmen. Das 6:1 war ein deutliches Zeichen seiner Überlegenheit. Doch der Argentinier weigerte sich aufzugeben. Im zweiten Satz präsentierte er sich von einer ganz anderen Seite, nutzte Zverevs leichten Fehler und einige unerzwungene Aufschlagverluste geschickt aus und glich die Partie aus.
Ein entscheidender Moment war der frühe Break im dritten Satz, als Zverev die Initiative zurückeroberte. Er hielt diesen Vorsprung bis zum Ende und sicherte sich den Sieg nach knapp 1:43 Stunden. Ein hart erkämpfter Erfolg, der Zverev sicherlich einiges an Energie gekostet hat.
Die Absagen von Titelverteidiger Carlos Alcaraz und Novak Djokovic eröffnen Zverev zwar die Chance, der erste Titelkandidat zu werden, doch dieses Turnier scheint ihm mehr Probleme zu bereiten als erwartet. Seine nächste Hürde ist der Franzose Terence Atmane, gegen den er nun seine Form finden muss, wenn er seine Ambitionen in Madrid ernst nehmen will. Es bleibt abzuwarten, ob er die Herausforderung annimmt und seine bisherige Form wieder abrufen kann.
Die Ausfälle von Alcaraz und Djokovic sind natürlich bitter für das Turnier, aber sie eröffnen auch anderen Spielern die Möglichkeit, sich in Szene zu setzen und zu zeigen, was in ihnen steckt. Die Spannung im Kampf um den Titel ist jedenfalls enorm.
