Zverev kämpft mit hunde-schock – fokus auf madrid!

Madrid – Alexander Zverev steht vor einer Zerreißprobe. Nur wenige Tage vor dem Start des hochkarätigen ATP-Masters-Turniers in Madrid lastet ein privater Schock auf dem deutschen Tennisstar: ein Unfall seines Hundes hat ihn schwer mitgenommen. Kann er diese Belastung in Top-Performance umwandeln?

Becker und petkovic sehen licht am ende des tunnels

Becker und petkovic sehen licht am ende des tunnels

Der Weltranglistendritte scheint jedoch entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. „Wir hatten einen Unfall mit unserem Hund“, erklärte Zverev kurz vor seiner Reise nach Madrid. Die Details der Verletzung hält er bewusst zurück, doch eines ist klar: die Tage waren alles andere als angenehm. Der mentale Aspekt ist in solchen Situationen entscheidend, und Zverev scheint zu verstehen, dass er nun all seine Kraft in den Sandplatzbewerb investieren muss.

In Madrid winkt ihm die Chance, Form und Selbstvertrauen für die French Open in Paris zu tanken. Die Abwesenheit von Carlos Alcaraz macht ihn zu einem der Top-Favoriten, und er scheint fest entschlossen, diese Rolle zu bestätigen. Seine bisherige Bilanz in Madrid spricht für sich: 2018 und 2021 feierte er den Titelgewinn, vor vier Jahren erreichte er zumindest das Finale.

Doch die letzten Wochen waren für Zverev alles andere als einfach. Vier Halbfinalniederlagen in Serie, darunter drei gegen den unaufhaltsamen Jannik Sinner, zeigten, dass er noch an seiner Konstanz arbeiten muss. Die schnellen Bedingungen in Madrid, bedingt durch die Höhenlage, könnten ihm jedoch entgegenkommen. Boris Becker sieht in ihm dennoch, trotz der jüngsten sportlichen Dämpfer, einen Spieler auf dem Weg nach oben: „Insgesamt ist die Form von Sascha Zverev sehr konstant, bis zum Halbfinale eigentlich immer absolute Weltklasse – und dann passiert irgendetwas.“

Auch Andrea Petkovic zeigt sich optimistisch: „Ich glaube, er spielt das beste Tennis seines Lebens“, so die ehemalige Weltranglistenneunte. Zwar seien Sinner und ein fiter Alcaraz derzeit unschlagbar, doch wenn Zverev an seinem aggressiven Spielstil festhält, „dann bin ich überzeugt, dass sich irgendwo ein Weg für ihn ergeben wird.“ Das Masters in Madrid ist nun die perfekte Gelegenheit, diesen Weg zu ebnen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Zverev die mentale Stärke besitzt, um die private Krise hinter sich zu lassen und wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann Zverev seinen nächsten großen Titel einfährt. Madrid könnte der erste Schritt sein.