Zverev der letzte deutsche hoffnungsträger – hanfmann scheitert!
Madrid – Ein bitterer Tag für das deutsche Tennis: Yannick Hanfmann ist beim Sandplatz-Masters in Madrid ausgeschieden. Mit ihm scheidet der letzte verbliebene deutsche Spieler der ersten Runde aus, nachdem bereits Jan-Lennard Struff am Vortag eine deutliche Niederlage einstecken musste. Alexander Zverev trägt nun die alleinige Last der deutschen Hoffnungen.

Die knappe niederlage von hanfmann
Der 34-jährige Hanfmann unterlag dem argentinischen Weltranglisten-16. Francisco Cerúndolo klar mit 1:6, 5:7. Das Match dauerte insgesamt 1 Stunde und 40 Minuten. Nach einem umkämpften Auftieg gegen Marcos Giron, in dem er sich in drei Sätzen durchsetzte, fand Hanfmann im ersten Satz überhaupt keine Mittel gegen den Südamerikaner. Auch im zweiten Satz geriet er schnell in Rückstand, kämpfte aber verbissen und glich zum 5:4 aus. Doch Cerúndolo bewies seine Klasse und sicherte sich den entscheidenden Break zum Matchgewinn.
Die Situation für Zverev
Die frühe Niederlage von Hanfmann und Struff setzt Alexander Zverev unter erheblichen Druck. Der Hamburger, der ein Freilos in Runde eins hatte, trifft am Samstagnachmittag (nicht vor 16:00 Uhr, Sky) auf den Argentinier Mariano Navone. Er ist nun der letzte deutsche Hoffnungsträger und muss liefern, um das deutsche Tennisfan zu befriedigen. Die Erwartungen sind hoch, und Zverev wird sich bewusst sein, dass er nun die Verantwortung für den Erfolg des deutschen Tennis in Madrid trägt.
Die Tatsache, dass zwei deutsche Spieler so frühzeitig aus dem Turnier ausscheiden, wirft Fragen auf. Liegt es an der ungewohnten Sandplatzbedingungen in Madrid oder an einer Formkrise der deutschen Spieler? Nur die Zeit wird es zeigen. Doch eines ist klar: Alexander Zverev hat nun die Chance, die deutsche Tennishoffnung am Leben zu erhalten.
