Zverev: der french open triumph befreit – endlich der major-durchbruch!

Hamburg – Alexander Zverev hat es geschafft! Nach Jahren der Enttäuschung und verpassten Chancen steht der Hamburger nun als French Open Champion fest. Der Sieg gegen Flavio Cobolli ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Befreiungsschlag für den 29-Jährigen, der sich nach der Partie emotional offenbarte.

Die last der erwartungen liegt ab

Zverev gestand auf der Pressekonferenz, dass ein Verlust im Finale ihn vermutlich den Glauben an sich selbst hätte kosten können. „Letztes Jahr war eine der schwersten Phasen meiner Karriere, jetzt ist es die glücklichste. Es fühlt sich komplett anders an“, erklärte er sichtlich erleichtert. Der Grand-Slam-Titel bedeutet für ihn nun „Freiheit“ – ein Gefühl, das er lange vermisst hat.

Die körperlichen Beschwerden während des Spiels, von denen Zverev sprach, scheinen eher mentaler Natur gewesen zu sein. „Ich hatte Krämpfe. Ich war den ganzen Tag sehr angespannt. Ich glaube nicht, dass sie körperlich bedingt waren, sondern mental“, so der neue Champion. Ironischerweise halfen diese Anspannungen ihm jedoch, sich im Verlauf des Matches zu lockern und seine Schläge besser zu platzieren. Die Entscheidung im fünften Satz fiel dann zugunsten Zverevs aus – ein Moment, auf den er lange hingearbeitet hat.

Ein holpriger weg zum ruhm

Ein holpriger weg zum ruhm

41 Grand-Slam-Teilnahmen lagen hinter Zverev, bevor er endlich den ersehnten Titel in die Höhe recken konnte. Drei verlorene Endspiele hatten seine Karriere überschattet, doch nun scheint sich der Kreis geschlossen zu haben. Der Sieg in Paris ist nicht nur ein Triumph für Zverev, sondern auch für das deutsche Tennis, das seit Jahren auf einen solchen Erfolg wartet.

Doch der Weg zum Erfolg war alles andere als geradlinig. Die schwere Verletzung auf dem Court Philippe-Chatrier im Jahr 2022 und die knappe Niederlage gegen Carlos Alcaraz im Vorjahr nagten an ihm. „Als ich am Boden lag, kamen all diese Emotionen“, gestand Zverev. „Dieser Platz ist etwas ganz Besonderes für mich, im Positiven wie im Negativen.“

Die Erleichterung war ihm deutlich anzusehen, als er den Siegerchampagner genoss und mit den Journalisten scherzte: „Ich bin schon ein bisschen betrunken, sorry, wenn ich mich wiederhole.“ Doch hinter der humorvollen Fassade verbarg sich die tiefe Genugtuung eines Athleten, der seinen Traum endlich verwirklicht hat.

„Egal, was noch passiert, jetzt bin ich ein Grand-Slam-Sieger. Und das kann mir niemand mehr nehmen.“ Mit diesen Worten fasste Zverev seine Gefühlslage zusammen – eine Botschaft, die weit über den Court hinaushallt.