Ziereis' comeback: hoffnungsschimmer trotz kreuzbandriss!

Die Regionalliga Bayern hält die Luft an: Markus Ziereis, der gehypte Neuzugang der DJK Vilzing, kämpft weiterhin mit den Folgen eines schweren Kreuzbandrisses. Ein Rückschlag, der den ambitionierten Verein vor eine Zerreißprobe stellt – und die Fans in Ungewissheit versetzt.

Ein sommer der träume, ein herbst der enttäuschung

Mit großen Erwartungen hatte die DJK Vilzing im Sommer 2025 Markus Ziereis, einen erfahrenen Stürmer mit Drittliga-Vergangenheit, unter Vertrag genommen. Der gebürtige Rodinger, der bereits für 1860 München, FSV Frankfurt, Darmstadt 98, Chemnitzer FC, Jahn Regensburg und SpVgg Bayreuth gespielt hat, sollte der Schlüssel zum Erfolg in der Regionalliga werden. Doch der Traum platzte abrupt: Im Juli 2025 verletzte sich Ziereis im Testspiel gegen die SpVgg SV Weiden schwer am Knie.

Die Diagnose war niederschmetternd: Kreuzbandriss, Innenbandriss und ein beschädigter Meniskus. Ein Schicksal, das sich in Vilzing bereits für andere Spieler ereignete, darunter Martin Tiefenbrunner und Jakob Zitzelsberger. Die Verletzungsmisere im Angriff der Schwarz-Gelben erreichte im Frühjahr 2026 ihren Höhepunkt, als nahezu die gesamte Sturmreihe ausfiel – ein Zeichen für ein außergewöhnliches Verletzungspech.

Mehr als nur ein spieler: die bedeutung von ziereis

Mehr als nur ein spieler: die bedeutung von ziereis

Thorsten Kirschbaum, der Trainer der DJK Vilzing, kommentierte die Situation kopfschüttelnd: „So viel Verletzungspech, das ist einfach nicht normal. Uns hat es wirklich schwer getroffen.“ Ziereis‘ Erfahrung und Torgefahr werden in Vilzing schmerzlich vermisst. Mit 95 Drittliga-Spielen in seiner Karriere ist der 33-Jährige ein klarer Qualitätsfaktor. Seine Verpflichtung hatte im Sommer 2025 für große Begeisterung gesorgt, wie Spartenleiter Roland Dachauer damals betonte: „Über diese Personalie freuen wir uns riesig.“

Ein lichtblick am horizont: ziereis’ ziel

Ein lichtblick am horizont: ziereis’ ziel

Trotz der langen Leidenszeit gibt es Hoffnung. Ziereis hat nach seiner Knieoperation individuell trainiert und äußerte seinen Willen, seine Karriere nicht zu beenden. „Mit dem Genesungsverlauf bin ich soweit zufrieden“, erklärte er, „am Mannschaftstraining kann ich aber noch nicht teilnehmen.“ Sein Ziel ist klar: Spätestens mit Beginn der Sommervorbereitung 2026 will er wieder einsatzbereit sein. Eine Prognose ist jedoch schwierig.

Die Fans der DJK Vilzing hoffen, dass der erfahrene Stürmer sein Versprechen einlösen kann und bald wieder im Trikot der Huthgarten-Kicker auf Torejagd geht. Denn eines ist sicher: Mit Ziereis im Sturm hat Vilzing deutlich mehr Chancen auf Erfolg in der Regionalliga Bayern.

Das Warten hat eine weitere Dimension bekommen: Ziereis beobachtet jedes Spiel von der Tribüne, ein stummer Zeuge der Herausforderungen seines Teams. Seine Rückkehr wird nicht nur ein sportlicher Gewinn sein, sondern auch ein Zeichen der Widerstandsfähigkeit und des unbändigen Willens – Werte, die den Geist der DJK Vilzing ausmachen.