Zidanes bewegende worte über den kommentator, der ihn verstand
Emotionale erinnerungen an das wm-finale 2006
Zinédine Zidane hat in einem Interview mit L’Équipe tiefe Emotionen über seine Reaktion auf den verstorbenen französischen Fernsehkommentator Thierry Gilardi im WM-Finale 2006 preisgegeben. Die Szene, in der Zidane Marco Materazzi einen Kopfstoß verpasste, ist bis heute unvergessen. Doch es waren nicht die Handlung selbst, sondern Gilardis Worte, die Zidane nachhaltig beeinflusst haben.

Gilardi – mehr als nur ein kommentator
Gilardi, der das dramatische Finale zwischen Frankreich und Italien kommentierte, wurde für seine einfühlsame und verständnisvolle Reaktion gelobt. Anstatt Zidane zu verurteilen, zeigte er Mitgefühl und erkannte die Belastung des Spielers. Zidane beschreibt, wie er sich nach dem Vorfall fühlte und wie Gilardis Worte ihn in diesem Moment erreicht haben.

„Zinédine, nicht das…“ – die worte, die zidane prägten
„Es fällt mir nicht leicht, das zu sagen“, begann Zidane seine Würdigung. Er zitierte Gilardis Worte während des Spiels: „Zinédine. Nicht das, Zinédine, nicht das, Zinédine. Oh nein, nicht das, nicht heute, nicht jetzt, nicht nach allem, was du geleistet hast“. Diese Worte, so Zidane, waren ein Ausdruck von Verständnis und Anerkennung seiner Karriere, selbst in einem Moment des Scheiterns.
Ein kontrast zu erwarteter kritik
Zidane betonte, dass die meisten Kommentatoren ihn in dieser Situation wahrscheinlich „zerstört“ hätten. Aber Gilardi habe die Dinge „aufrichtig“ gesagt und ihn berührt. „Er hat mich berührt, er hat mich geprägt“, erklärte Zidane bewegt. Es war eine seltene Geste der Empathie, die Zidane bis heute dankbar ist.
Mehr als nur worte: gilardis stimme und intelligenz
Zidane schätzte an Gilardi nicht nur seine Worte, sondern auch seine Stimme und Intelligenz. Er bewunderte seine Fähigkeit, Emotionen zu vermitteln und treffend zu beschreiben. Gilardis Analysen waren bereits damals präzise und seine Aussagen hatten Gewicht. Es war eine Verbindung, die auf gegenseitigem Respekt und Verständnis basierte.
Vom finale zum trainer: zidanes karriereweg
Der Vorfall im WM-Finale 2006 markierte das Ende von Zidanes aktiver Fußballkarriere. Später, ab 2013, begann er seine Trainerlaufbahn bei Real Madrid, zunächst als Co-Trainer und dann als Cheftrainer der zweiten Mannschaft. Zwischen 2016 und 2018 sowie 2019 und 2021 führte er die „Königlichen“ als Chefcoach zum Erfolg.
Sportwetten und aktuelle angebote
Alle Tipps und Tricks zum Thema Sportwetten sowie die besten Boni, Quoten und Anbieter gibt es HIER | ANZEIGE
Haben Sie einen Fehler gefunden oder möchten Sie uns Feedback geben? Schreiben Sie uns gerne direkt hier!
