Zenhäusers radikaler schritt: abschied von rossignol nach 28 jahren!
Ein Erdbeben im Weltcup-Ski Alpin: Ramon Zenhäusern, der Walliser Publikumsliebling, beendet nach fast drei Jahrzehnten seine Zusammenarbeit mit Rossignol – einer Ära, die von Siegen, Medaillen und unvergesslichen Momenten geprägt war. Der 33-Jährige kündigte den Abschied auf Instagram an und deutet ein aufregendes neues Kapitel in seiner Karriere an.

Ein vermächtnis, das in erinnerung bleibt
Für Zenhäusern bedeutet der Ausstieg das Ende einer lebenslangen Partnerschaft. „Seit ich zwei Jahre alt war, hatte ich Rossignol an meinen Füssen, wenn immer ich auf Schnee war“, schrieb er emotional. Die Erfolgsbilanz spricht für sich: Sieben Weltcup-Siege, 14 Podestplätze, Olympia-Gold in Soul (2018) und -Silber in Peking (2022) sowie ein Weltmeistertitel – eine beeindruckende Sammlung, die er mit den Skiern des französischen Herstellers errungen hat. Die Dankbarkeit für die Unterstützung und das hochwertige Material ist ihm dabei offensichtlich.
Die Entscheidung für einen Markenwechsel ist mutig, aber Zenhäusern scheint bereit für ein „neues Abenteuer“ zu sein. „Ich habe unsere Zusammenarbeit immer wertgeschätzt und bin sehr dankbar für die Erfolge, die wir zusammen erreicht haben“, so der Schweizer. Die Frage, bei welchem Skihersteller er in Zukunft die Bretter unter den Füßen haben wird, bleibt vorerst unbeantwortet. Es kursieren zwar Gerüchte, doch offizielle Angaben gibt es noch keine.
Was aber gewiss ist, so muss Zenhäusern seine neue Ausrüstung in den kommenden Wochen testen und seinen Look für die kommende Saison perfektionieren. Der Saisonstart ist für Mitte November geplant, und die Fans dürfen gespannt sein, welche Marke der erfahrene Allrounder nun vertreten wird. Ob er die Erfolge mit seinem neuen Ausstatter wiederholen kann, wird sich zeigen.
