Zaragoza-descent: baucht das neue stadion wirklich hilfe?
Ein drohender Abgang aus der spanischen Primera División – ein Albtraum für den Real Zaragoza. Doch während die Fans bangen, gibt es eine überraschende Zusage: Der Bau der neuen Romareda-Arena soll nicht gefährdet sein, selbst wenn der Verein in tiefere Ligen abrutscht. Ein Lichtblick inmitten der sportlichen Krise.

Die regierung gibt zusicherungen: fußballweltcup 2030 im visier
Regierungspräsident Jorge Azcón machte deutlich, dass das Projekt der neuen Romareda-Arena keinesfalls gefährdet sei. „Es ist offensichtlich, dass dieses Bauvorhaben nicht in Gefahr ist“, erklärte er. Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft 2030, bei der Aragón eine wichtige Rolle spielen wird, sei ein entscheidender Faktor. „Wir werden das neue Stadion nicht gefährden, um unsere Rolle als Austragungsort zu sichern. Und natürlich soll der Real Zaragoza ein Stadion haben, das seiner Geschichte und Tradition würdig ist.“ Die Aussage signalisiert eine klare politische Unterstützung, unabhängig vom sportlichen Schicksal des Vereins.
Auch die Bürgermeisterin von Zaragoza, Natalia Chueca, äußerte sich zur prekären Lage des Klubs. „Es ist bedauerlich. Es fehlt an einem sportlichen Projekt, das der Stadt und dem Verein angemessen ist“, so Chueca. Sie bestätigte, dass ein möglicher Abstieg bereits im Rahmen der Planung für die neue Romareda berücksichtigt worden war, jedoch nicht in dieser Ausprägung. Der Verein wird vorübergehend im Ibercaja Estadio verbleiben müssen, bevor er in sein neues Zuhause umziehen kann. Sollte der Abstieg endgültig feststehen, wird Zaragoza seine Spiele in der Primera RFEF austragen.
Die finanzielle Stabilität des Bauprojekts wird also als gesichert angesehen, auch wenn die sportliche Zukunft des Vereins ungewiss bleibt. Es ist ein Zeichen des politischen Willens, die Infrastruktur zu fördern, selbst wenn der sportliche Erfolg ausbleibt. Die Fans des Real Zaragoza hoffen nun, dass diese Unterstützung auch in eine positive Entwicklung des Teams mündet – denn ein neues Stadion ist nur halb so schön ohne leidenschaftliche Anhänger in den Rängen.
